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Intrakranielle Tumore – Frage 27

Weitere seltene Phakomatosen sind: Neurofibromatose Typ 2 Tuberöse Sklerose (Bourneville-Pringle-Syndrom) Enzephalotrigeminale Angiomatose (Sturge-Weber-Syndrom) Retinozerebelläre Angiomatose (Von-Hippel-Lindau-Syndrom)

Intrakranielle Tumore – Frage 272025-08-08T14:13:37+02:00

Intrakranielle Tumore – Frage 30

Die tuberöse Sklerose betrifft multiple Organsysteme, auch außerhalb der Haut und des Nervensystems. Typische Manifestationen sind Angiomyolipome der Nieren und Rhabdomyome des Herzens.   Tuberöse Sklerose MRT des Schädels einer 14-jährigen Patientin mit bekanntem Tuberöse Sklerose-Komplex (TSC): Riesenzellastrozytom des rechten Seitenventrikels (weiße Pfeile) subkortikale Hamartome beidseits hemisphärisch (Kreise) subependymale Knötchen entlang der Seitenventrikel (orangene Pfeile) [...]

Intrakranielle Tumore – Frage 302025-08-09T09:57:15+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 2

Durch die offene Verbindung liegt ein erhöhtes Risiko für eine Infektion bzw. Meningitis vor. Liegt eine geschlossene Verletzung mit intakter Dura vor, besteht ein „gedecktes“ Schädel-Hirn-Trauma. Die Schweregradeinteilung eines Schädel-Hirn-Traumas erfolgt anhand der Glasgow Coma Scale (leicht: GCS 13–15; mittel: GCS 9–12 und schwer: GCS ≤ 8).

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 22025-08-07T14:24:39+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 3

Alternativ zur CT-Angiographie kann eine native CT des Mittelgesichts und/oder der HWS (z.B. bei anamnestischer Kontrastmittelallergie oder manifester Hyperthyreose) erfolgen. Bei Patient*innen mit einem Schädel-Hirn-Trauma (ohne Indikation zur Schockraumbehandlung) gibt es keine einheitlichen Empfehlungen bezüglich der Zusatzdiagnostik mittels CT-Angiographie. In der Regel ist eine spezielle SOP für die radiologische Bildgebung in Traumazentren hinterlegt, die ein [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 32025-08-07T14:49:13+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 4

Die Antwort ist der Leitlinie „Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (2015) entnommen. Die Leitlinie unterscheidet absolute und fakultative (bzw. relative) Indikationen zur Durchführung einer kranialen CT. Eine fakultative Indikation besteht bei: unklaren Angaben über die Unfallanamnese starken Kopfschmerzen Intoxikationen mit Alkohol und Drogen Hinweisen auf ein Hochenergietrauma Den Link zur S2e Leitlinie [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 42025-08-08T08:50:52+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 5

Die Antwort ist der Leitlinie „Schädel-Hirn-Trauma im Kindes- und Jugendalter“ (2022) entnommen. Bei Vorliegen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas ist die Durchführung einer CT aus Gründen des Strahlenschutzes nicht zu hinterfragen. Dazu werden kindgerechte Untersuchungsprotokolle angewandt. Bei den meisten (> 95%) Schädel-Hirn-Traumata ohne Bewusstseinsstörung bei Kindern muss die Indikation einer CT differenziert erfolgen, da Kinder besonders empfindlich für [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 52025-08-08T08:27:32+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 7

Neben der am häufigsten vorkommenden Verletzung der A. meningea media kann auch eine Verletzung der Sinus zu einem epiduralen Hämatom führen. Dabei wird der verletzte Sinus meist angehoben.

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 72025-08-07T15:44:07+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 8

Epidurale Hämatome sind zwar nicht suturenüberschreitend; sie sind jedoch nicht durch die venösen Sinus in ihrer Begrenzung limitiert. Über 95% der epiduralen Hämatome sind supratentoriell lokalisiert. Typischerweise sind akute extraaxiale Blutungen CT-morphologisch hyperdens – sollte eine Blutung inhomogen mit hypodensen Anteilen vorliegen, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass das Blut noch nicht geronnen ist („swirl sign“) [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 82025-08-08T08:30:20+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 11

Mehrzeitige subdurale Blutungen erkennt man an bestehenden Septierungen und unterschiedlich dichten Kompartimenten innerhalb der Blutung. Im Verlauf können somit akut auf chronische subdurale Hämatome entstehen, insbesondere bei Patient*innen mit gerinnungshemmender Medikation. Bei raumfordernden subduralen Hämatomen wie im Fall von Frage 10 können diese auch konvex imponieren (siehe rechts temporal). Aufgrund der Ausdehnung über die Suturen [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 112025-08-07T16:17:43+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 12

Aufgrund der universellen Anwendbarkeit ist der diagnostische Standard die CT-Bildgebung. Ferner darf die Schlaganfalldiagnostik die rekanalisierende Therapie nicht verzögern. Daher muss sichergestellt werden, dass die MRT-Bildgebung (wenn als alternatives Verfahren gewählt) ohne weiteres zur Verfügung steht. Der logistische Aufwand ist bei der MRT deutlich höher als bei der CT. Die MRT-Untersuchung dauert länger und bestimmte [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 122025-08-12T18:53:59+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 13

Die DWI zeigt bereits einige Minuten nach einem zerebralen Gefäßverschluss ein erhöhtes Signal mit konkordanter Absenkung in der ADC-Karte (= Diffusionseinschränkung). Zu diesem Zeitpunkt erscheint das ischämische Areal in den weiteren Sequenzen unauffällig. Im (hyper)akuten Stadium lässt sich gegebenenfalls ein Thrombus in der T2* oder SWI nachweisen sowie eine Flussreduktion oder Gefäßokklusion in der Gefäßdarstellung. [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 132025-08-13T08:29:48+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 14

Die intravenöse Thrombolyse ist innerhalb von 4,5 Stunden nach Symptombeginn indiziert sofern keine Kontraindikationen vorliegen. Das Zeitfenster kann je nach Befund in der erweiterten Bildgebung (MRT oder CT-Perfusion) auf 9 Stunden ausgedehnt werden.  Typische Kontraindikationen der intravenösen Thrombolyse sind unter anderem: Akute intrakranielle Blutung Operationen oder Trauma innerhalb der letzten zwei Wochen Erkrankungen mit erhöhtem [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 142025-08-12T18:57:13+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 15

1. Thrombusaspiration:  Die häufigste verwendete Technik zur direkten Thrombusaspiration ist die ADAPT-Technik [A Direct Aspiration first Pass Technique; Turk et al. 2014]. Dabei wird der Thrombus mit Hilfe einer Pumpe oder einer Vakuum-Spritze, welche einen starken Unterdruck erzeugen, direkt an der Katheterspitze angesaugt (aspiriert) und mit dem Katheter aus dem Gefäß entfernt. Entsprechend dem Kaliber [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 152025-08-13T08:30:18+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 16

Der Anteil der stroke mimics an allen Patient*innen mit der Verdachtsdiagnose Schlaganfall liegt bei ca. 30%. Die plötzlich auftretenden fokal-neurologischen Defizite sind bei stroke mimics in der Regel reversibel.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 162025-08-12T18:57:58+02:00
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