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Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 17

Ein häufiger Zufallsbefund sind postkontusionelle Defekte, welche typischerweise frontobasal (angrenzend an die Schädelbasis), temporobasal (oder temporopolar) und temporolateral lokalisiert sind. In 90% der Fälle treten sie bilateral auf. Die Veränderungen reichen meist bis an die Schädelkalotte; der angrenzende Seitenventrikel kann kompensatorisch aufgeweitet sein. Liegt ein einseitiger kortikaler Defekt vor, kann es schwierig sein diesen von [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 172025-08-08T08:37:31+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 18

Die CT-Bildgebung kann initial unauffällig sein, während im MRT bereits ein ausgedehnter Befund einer diffusen axonalen Scherverletzung vorliegt. Ist der Hirnstamm betroffen, spricht dies für ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Scherverletzungen können hämorrhagisch und nicht-hämorrhagisch sein. Die sensitivsten Sequenzen für die Detektion von Schwerverletzungen sind die SWI und FLAIR-Sequenz.   Diffuse axonale Scherverletzung Native CCT und MRT [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 182025-08-08T08:41:18+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 19

Das Hirnödem bei Patient*innen mit Schädel-Hirn-Trauma entwickelt sich meist erst sekundär nach einer mehrtägigen Latenz. Bei schwerem Schädel-Hirn-Trauma kann es bereits in der initialen Bildgebung nachweisbar sein. Die Detektion eines Hirnödems kann bei milden Formen schwierig sein. Hierbei ist es wichtig, die Anamnese und Klinik im Hinterkopf zu behalten. In Abhängigkeit des Alters liegt eine [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 192025-08-08T08:42:43+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 20

Das Hirnödem geht meist parallel einher mit einer herabgesetzten Grau-Weiß-Differenzierung. Es werden drei Formen der Herniation unterschieden: subfalcin transtentoriell (obere Einklemmung) transforaminal (untere Einklemmung) Bei der subfalcinen Herniation wird Hirnparenchym unterhalb der Falx cerebri eingeklemmt (meist Anteile des Gyrus cinguli). Die transtentorielle Herniation ist häufig deszendierend, von supra- nach infratentoriell mit Kompression des Di- und [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 202025-08-08T08:43:30+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 22

Die wichtigsten Symptome sind wässrige Rhinorrhö oder Otorrhö im Anschluss an ein Trauma. Mit Hilfe des Nachweises von Beta-Trace-Protein aus der wässrigen Flüssigkeit lässt sich laborchemisch differenzieren, ob es sich um Liquor handelt.   Traumatisches Liquorleck Zisternographie mit post Myelo-CT eines 54-jährigen Patienten mit Rhinoliquorrhö nach Schädel-Hirn-Trauma vor 3 Wochen Bei der Myelographie/Zisternographie wird lumbal [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 222025-08-08T08:44:06+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 25

Das Liquorunterdrucksyndrom ist eine klinische Diagnose. Eine bildgebende Diagnostik mittels MRT kann zur Suche eines Liquorlecks oder zum Ausschluss von Differentialdiagnosen, insbesondere bei atypischer oder persistierender Klinik, sinnvoll sein.

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 252025-08-08T08:44:53+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 27

Übergeordnet wird ein Hydrozephalus internus (Erweiterung der inneren Liquorräume/Ventrikelsystem), externus (Erweiterung der äußeren Liquorräume) und communicans (internus und externus) unterschieden. Beim Hydrozephalus e vacuo kommt es zu keiner Hirndrucksteigerung. Meist wird von einer „generalisierten oder globalen Hirnvolumenminderung mit konsekutiver Erweiterung der inneren und äußeren Liquorräume“ gesprochen. Die Unterscheidung zwischen einem Hydrozephalus und der sekundären Erweiterung [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 272025-08-08T08:59:49+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 30

Folgende Merkmale geben Hinweise auf eine intrakranielle Hypertension: Erweiterung der Optikusscheiden, geschlängelte Nn. optici Erweiterung des Subarachnoidalraums mit „empty sella“ oder erweitertem Cavum meckeli Papillenödem mit Protrusion der prälaminären Nn. optici, Kontrastmittel-Anreicherung der prälaminären Nn. optici Bilaterale Stenosen der venösen Sinus (häufig lateralseitig im Sinus transversus) Kleinhirntonsillentiefstand Die bildgebenden Zeichen müssen immer in Zusammenschau mit [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 302025-08-08T09:01:46+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 2

Die kleinen Hirngefäße sind häufig durch eine arterielle Hypertonie oder Arteriosklerose vorgeschädigt (= hypertensive Mikroangiopathie) und können schnell einreißen. Dies führt zu einer (hypertensiven) Hirnblutung „loco typico“.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 22025-08-14T13:49:49+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 3

Hypertensive Blutungen sind häufig rund oder oval und kommen hauptsächlich in den Stammganglien (60-65%) und Thalamus (15-25%) vor. Weniger häufig findet man hypertensive Blutungen im Pons und Kleinhirn (zusammen 10%). Hypertensive Blutungen im Pons sind meist zentral und mittig lokalisiert; im Kleinhirn sind sie ebenfalls mittig im Nucleus dentatus lokalisiert. Ein geringer Anteil hypertensiver Blutungen [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 32025-08-14T15:54:20+02:00
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