Strahlenschutz – Frage 13
Der Strahlenschutzbeauftragte braucht die erforderliche Fachkunde, der Strahlenschutzverantwortliche dagegen nicht.
Strahlenschutz – Frage 14
Falls der Strahlenschutzverantwortliche keinen Strahlenschutzbeauftragten bestellt, muss er selbst die erforderliche Fachkunde im Strahlenschutz besitzen und nachweisen können.
Strahlenschutz – Frage 15
Der Strahlenschutzbevollmächtigte ist nach den gesetzlichen Vorgaben nicht zwingend erforderlich (steht nicht explizit im Strahlenschutzgesetz!) - er kann jedoch für die administrativen und organisatorischen Aufgaben als Vertreter des SSV eingesetzt werden, z.B. für das Übersenden von Prüfberichten, für die Überwachung des Erhaltes der Fachkunde der Strahlenschutzbeauftragten oder für die Kommunikation mit den Behörden.
Strahlenschutz – Frage 16
Die Unterlagen der Bestellung von Strahlenschutzbeauftragten werden dann an die zuständige Aufsichtsbehörde (z.B. Regierungspräsidium Stadt Köln) gesendet. Meist gibt es in einer Abteilung mehrere Strahlenschutzbeauftragte für verschiedene Bereiche (CT, Angiographie, etc.).
Strahlenschutz – Frage 17
Nach Strahlenschutzgesetz besitzt der Strahlenschutzbeauftragte einen besonderen arbeitsrechtlichen Schutz. Der Strahlenschutzbeauftragte erhält das Recht, sich bei Pflichtversäumnissen des Strahlenschutzverantwortlichen direkt an die zuständige Behörde zu wenden. Dazu erhält der Strahlenschutzbeauftragte einen besonderen Kündigungsschutz. Strahlenschutzbeauftragte können auch Vertreter besitzen. Aber auch die zur Vertretung bestellten Personen müssen schriftlich zu Strahlenschutzbeauftragten bestellt werden und die für den [...]
Strahlenschutz – Frage 20
Die Ventilations-Perfusionszintigraphie-SPECT Untersuchung zeigt eine Überlegenheit gegenüber der CT-Pulmonalisangiographie mit einer Sensitivität/Spezifität von 93%/93% (vs. 82%/94,9%) [Hess et al. 2016]. Sie wird in Regel bei Patient*innen mit Kontraindikationen für CT-Kontrastmittel (Niereninsuffizienz, manifeste Hyperthyreose oder allergische Reaktion) durchgeführt [siehe auch S1-Leitlinie Lungenszintigraphie]. Die Strahlenbelastung wird mit ca. 1,2-2,4 mSv angegeben. Die Strahlenbelastung der Mammae wird gegenüber [...]
Strahlenschutz – Frage 21
Zu 1 und 2: Durch die Hochlagerung der Arme und die Entfernung potenzieller Quellen für Artefakte wird die Bildqualität verbessert, da dem Auftreten von Aufhärtungs- oder Streifenartefakte entgegengewirkt wird. Bei Lagerung der Arme neben dem Körper der Patient*innen oder bei aufliegenden metallischen Gegenständen kann es aufgrund der automatischen Röhrenstrommodulation zu einem erhöhten Röhrenstrom und damit [...]
Strahlenschutz – Frage 23
Als Overranging wird die technisch notwendige Fahrstrecke bezeichnet, die zusätzlich jeweils am Anfang und am Ende eines Spiral-CT-Scans rechentechnisch benötigt wird. Diese zusätzliche Scanlänge dient zur Bilddaten-Interpolation am Anfang und Ende des ausgewählten Scans. Um das Overranging zu reduzieren, sollte der Pitch unter Beibehaltung des mAs-Produktes reduziert werden. Falls möglich sollte ein Spiral-CT mit reduzierten [...]
Strahlenschutz – Frage 24
Als Overbeaming wird das Überstrahlen des Detektors in kranial-kaudaler Richtung verstanden. Je größer die Detektorzeilen, desto geringer ist das Overbeaming ausgeprägt.
Strahlenschutz – Frage 26
Somit ist der Unterschied zwischen einer Standard CT-Untersuchung des Thorax und konventionellem Röntgen des Thorax deutlicher größer als zwischen einer Standard CT-Untersuchung des Abdomens und konventionellem Röntgen des Abdomens. Falls eine CT des Abdomens zum Ausschluss einer Appendizitis erfolgen sollte, sollte diese mittels Low-Dose Technik durchgeführt werden. Damit weist sie eine deutlich niedrigere Strahlenexposition im [...]
Strahlenschutz – Frage 27
Das Lungenkrebs-Screening ist ein Beispiel einer Indikation für eine Low-Dose CT. Weitere Indikationen für eine Low-Dose-CT sind: Native CT der Nasennebenhöhlen bei V.a. Sinusitis Native CT des Abdomens bei V.a. Urolithiasis oder Appendizitis Native Low-Dose-CT des Thorax zur Verlaufskontrolle bekannter pulmonaler Rundherde (außerhalb des Screening-Programms) Low-Dose-CT ist immer dann hilfreich, wenn die zu untersuchende Region [...]
Strahlenschutz – Frage 28
Die Einsparung der nativen Phase im Abdomen-CT reduziert die effektive Dosis um 5 bis 7 mSv. Bei speziellen Fragestellungen wie Verlaufsbeurteilungen nach transarterieller Chemoembolisation (TACE) oder endovaskulärer Aortenreparatur (EVAR, TEVAR) ist die Verwendung einer virtuellen nativen Phase in der CT kontraindiziert, da das eingebrachte Material ebenfalls herausgerechnet wird und damit eine suffiziente Beurteilung nicht möglich [...]
Strahlenschutz – Frage 29
Die Dosis nimmt mit dem Quadrat des Abstands zur Strahlenquelle ab! Manche Autoren nennen noch zwei weitere As: (Wiederholungs-)Aufnahmen vermeiden und (Radio-)Aktivität begrenzen.




