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Sonographie und Informatik – Frage 41

Beim Maschinellen Lernen lernt das System anhand von Trainingsdaten und kann anschließend das erlernte Modell auf neue Daten übertragen. Die Algorithmen werden unter anderem zur Detektion von Tumoren (z.B. Detektion und Verlauf von pulmonalen Noduli in der Computertomographie) und Segmentation von diagnoserelevanten Bildmerkmalen verwendet. Anwendungen von Deep-Learning Algorithmen finden sich beispielsweise in der Computertomographie. Durch [...]

Sonographie und Informatik – Frage 412025-08-02T10:11:02+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 2

Die Kathode ist negativ geladen und die Anode ist positiv geladen. Die Vakuumhülle (meist bestehend aus Glas) dient dazu, das Vakuum um Kathode und Anode aufrecht zu erhalten. Somit soll vermieden werden, dass die Elektronen mit Luftmolekülen zusammenstoßen und in verschiedene Richtungen abgelenkt werden. Das Strahlenschutzgehäuse besteht aus Blei und verhindert, dass die Röntgenstrahlen in [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 22025-08-03T09:23:17+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 4

Der Wehnelt-Zylinder ist negativ geladen und stößt damit die negativ geladenen Elektronen ab. Dies führt zu einer Kompression und Fokussierung des Elektronenstrahls.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 42025-08-03T09:18:13+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 5

Mithilfe einer Doppelfokusröhre können sowohl kleinere Körperregionen (aufgrund des schmalen, fokussierten Elektronenstrahls des kürzeren Kathodendrahts) mit hoher räumlicher Auflösung, als auch große Körperregionen (aufgrund des breiten Elektronenstrahls des längeren Kathodendrahts) abgebildet werden.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 52025-08-03T09:18:31+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 6

Wie der Name schon sagt, bewegt sich die Festanode nicht. Sie hat den Nachteil, dass sie nur eine geringe Wärmekapazität besitzt, da die Elektronen immer auf die gleiche Stelle treffen. Sie wird daher nur noch in dentalen Röntgengeräten verbaut. Die Drehanode (80-90 mm breite Scheibe) mit der ständigen Rotation (ca. 3000-9000 Umdrehungen pro Minute) hat den [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 62025-08-03T09:23:42+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 7

Die Wolfram-Rhenium-Schicht besteht zu 90% aus Wolfram. Wolfram hat eine hohe Ordnungszahl (Z=74) und ist extrem hitzebeständig mit einer Schmelztemperatur von ca. 3400°C. Damit hat es die perfekten Eigenschaften als Anodenmaterial.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 72025-08-03T09:18:38+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 9

Daneben gibt es noch den thermischen Brennfleck. Dieser beschreibt den vom Elektronenstrahl getroffenen Bereich der Anodenoberfläche. Bei einer Festanode ist der thermische Brennfleck gleich dem elektronischen Brennfleck. Bei einer Drehanode dagegen ist der elektronische Brennfleck nur ein Teil des thermischen Brennflecks, bedingt durch die Rotation.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 92025-08-03T09:24:05+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 10

Je kleiner der optische Brennfleck, desto höher die räumliche Auflösung des Röntgenbildes. Um einen kleinen optischen Brennfleck zu erreichen, wird die Anode mit einem bestimmten Neigungswinkel gebaut. Somit muss der elektronische oder thermische Brennfleck nicht verändert werden und die Wärmekapazität bleibt erhalten.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 102025-08-03T09:24:29+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 11

Das Strichfokus-Prinzip wird auch „Götze-Fokus-Prinzip“ genannt. Ein kleiner Anodenneigungswinkel (ca. 6-20°) wird insbesondere in der Mammographie verwendet, da hier eine hohe räumliche Auflösung gewünscht ist. Ein großer Anodenneigungswinkel mit einem entsprechend großen Nutzstrahlenfeld wird dagegen in der Durchleuchtung verwendet.

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 112025-08-03T09:24:54+02:00

Strahlenschutz – Frage 43

Beispiele für Vorkommnisse sind z.B.: Fehlaufnahmen in der Projektionsradiographie, die Wiederholung eines Scans in der CT bei Fehler durch die Kontrastmittelpumpe oder Wahl eines Standard-CT-Protokolls statt Low-Dose-Protokoll bei entsprechender Indikation.

Strahlenschutz – Frage 432025-05-01T20:23:29+02:00

Strahlenschutz – Frage 44

Wichtig ist die Differenzierung zwischen „Vorkommnissen“ und „bedeutsamen Vorkommnissen“. Zuletzt genannte müssen bei Vorkommen in bestimmten Bereichen der Radiologie (Computertomographie, Durchleuchtung und Intervention) gemeldet werden. Ausgenommen von der Meldepflicht der bedeutsamen Vorkommnisse sind Projektionsradiographie (einschließlich Mammographie) und die digitale Volumentomographie der Zähne und des Kiefers. Weitere medizinische Fachgebiete, deren bedeutsame Vorkommnisse gemeldet werden müssen, sind [...]

Strahlenschutz – Frage 442025-05-01T20:23:29+02:00

Strahlenschutz – Frage 45

Auch bei Untersuchungen von adipösen Patient*innen kann es häufig zu einer geplanten erhöhten Strahlenexposition kommen und diese ist dann nicht meldepflichtig.

Strahlenschutz – Frage 452025-05-01T20:23:29+02:00

Strahlenschutz – Frage 46

Um den vielen Pflichten aus der Strahlenschutzverordnung nachzukommen, werden zunehmend Dosismanagementsysteme eingesetzt. Diese sind jedoch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich sollen Medizinphysik-Expert*innen mitwirken, so dass eine systematische Analyse zur Vermeidung und Erkennung von Vorkommnissen sichergestellt wird.  Dies oben genannte Frage gab es in den Altfragen in verschiedenen Abwandlungen. Wichtig dabei ist, systematisch vorzugehen: Liegt ein Vorkommnis [...]

Strahlenschutz – Frage 462025-05-01T20:23:29+02:00

Strahlenschutz – Frage 47

Ursachen für bedeutsame Vorkommnisse im kollektiven Ansatz sind z.B. Fehler bzw. durchgeführte Änderungen in CT-Protokollen oder Gerätedefekte. Manche Prüfer wollten in der Vergangenheit wissen, wo genau in der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) die "Meldung eines bedeutsamen Vorkommnisses" beschrieben wird. Die Kriterien für die Bedeutsamkeit eines Vorkommnisses bei medizinischer Exposition sind in StrlSchV § 108 Anlage 14 festgelegt. [...]

Strahlenschutz – Frage 472025-11-23T15:42:56+01:00

Strahlenschutz – Frage 48

Seit 01.01.2025 gilt bundesweit (alle 16 Länder) eine Anzeigefrist von 2 Wochen vor Inbetriebnahme anzeigepflichtiger Röntgeneinrichtungen nach §19 StrlSchG. Die frühere 4-Wochen-Frist wurde durch das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz geändert; auch §20 StrlSchG (Prüffrist der Behörde) wurde auf 2 Wochen verkürzt. Einige Landes-/Kammer-Webseiten zeigen noch 4 Wochen (nicht aktualisiert) – maßgeblich ist aber das geänderte Bundesrecht. Beispiele [...]

Strahlenschutz – Frage 482025-11-01T10:03:24+01:00

Strahlenschutz – Frage 49

Die Aufzeichnungen der Abnahmeprüfung sind für die gesamte Dauer des Betriebes der Röntgeneinrichtung aufzubewahren. Die genauen Vorschriften sind in der Qualitätssicherungs-Richtlinie (QS-RL) festgelegt. Die Aufzeichnungen der Konstanzprüfungen sind für die Dauer von 2 Jahren aufzubewahren. Die korrekte Durchführung der Konstanzprüfung wird regelmäßig durch die Ärztlichen Stellen überprüft.  Die Ärztlichen Stellen sind hierbei die Institutionen, die [...]

Strahlenschutz – Frage 492025-05-01T20:23:29+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 1

Ultraschallwellen sind mechanische Schwingungen oberhalb des Hörfrequenzbereichs des Menschen und breiten sich überwiegend als Longitudinalwellen aus. Der Hörbereich, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden kann, liegt bei einer Frequenz von 16-20 Hz bis 16-20 kHz. Tiefe Frequenzen unter 16 Hz bezeichnet man als Infraschall. Ultraschall kann von manchen Tieren wie Fledermäusen oder Walen wahrgenommen werden. [...]

Sonographie und Informatik – Frage 12025-08-02T18:52:33+02:00
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