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Röntgen Technik Teil 2 – Frage 36

Die verschiedenen technischen Einstellungen in der Mammographie werden von der Bundesärztekammer (Leitlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Röntgendiagnostik) vorgegeben (u.a.): Aufnahmespannung: 25-35 kV Brennflecknennwert: analog ≤ 0,3 mm, digital ≤ 0,4 mm Fokus-Detektor Abstand: ≥ 60 cm Belichtungsautomatik Expositionszeit: < 2 s Streustrahlenraster: bewegtes Spezialraster r4, 27 L/cm; r5, 30 L/cm

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 362025-08-03T09:36:57+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 38

Die Kassenärztlichen Vereinigungen fordern von allen Ärzten, die eine Genehmigung zur Durchführung von Mammographien besitzen, regelmäßig Aufnahmen und schriftliche Dokumentationen von jeweils zehn Patientinnen auf Grundlage der Abrechnungsunterlagen an. Dies ist Teil der Qualitätssicherung in der Mammographie. Auswertungen der aktuellen Überprüfungen (Ausgabe 2017) zeigten vor allem Mängel bei MLO-Aufnahmen, viel seltener sind Mängel bei CC-Aufnahmen. [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 382025-08-03T09:42:25+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 26

Der Schwerpunkt des KIS liegt im administrativen Bereich, u.a. in der Erhebung der Fall- und Krankheitsdaten, Dokumentation und Planung ärztlichen und pflegerischen Handelns (Pflegedokumentation, Arztbriefe) oder der Dokumentation und Verwaltung von Untersuchungsergebnissen. Für die Abrechnung gegenüber Krankenkassen, Krankenversicherungen und Selbstzahlern werden die Falldaten nach ICD-Schlüssel und Prozeduren nach OPS-Schlüssel bzw. DRG-Fallpauschalen klassifiziert. Zusätzlich erfolgt eine Dokumentation [...]

Sonographie und Informatik – Frage 262025-08-02T10:10:03+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 27

Über das RIS erfolgt die untersuchungsspezifische Leistungserfassung (z.B. OPS-Code „Computertomographie des Schädels mit Kontrastmittel“). Über das KIS wird von der primär behandelnden Klinik ein Fall angelegt mit entsprechendem ICD-Code. Über das RIS wird dann die Leistung mit dem entsprechenden OPS-Code hinzugefügt. Das Fallkonstrukt ergibt dann eine DRG im KIS, über welche die Abrechnung erfolgt. Über [...]

Sonographie und Informatik – Frage 272025-08-02T10:10:06+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 28

Es gibt gesetzlich geregelte Aufbewahrungsfristen (nach §127 Strahlenschutzverordnung) für Röntgenbilder und Befundunterlagen: 10 Jahre für Erwachsene Bei Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind Röntgenbilder und Aufzeichnungen bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres aufzubewahren. Das Kurzzeitarchiv ist lokal verfügbar, sodass die Daten und Bilder direkt für Radiolog*innen abrufbar sind. Im Langzeitspeicher sind [...]

Sonographie und Informatik – Frage 282025-08-02T10:10:10+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 29

DICOM ist der meistverwendete Schnittstellenstandard im Gesundheitswesen! Standardisierte Schnittstellen bieten den Vorteil, dass sie zueinander kompatibel sind, und untereinander standardisiert Daten austauschen können. Die Entwicklung der Schnittstellenstandards wurde initiiert, um die Einbettung von PACS in RIS oder KIS zu ermöglichen. Die Organisation IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) fasst die verschiedenen Standards als Anwendungsprofile zusammen, so [...]

Sonographie und Informatik – Frage 292025-08-02T18:52:50+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 30

DICOM ist ein Kommunikationsprotokoll und das Format, in das alle Dateien im PACS konvertiert werden. Eine Auswahl an Daten, die im DICOM Header erfasst werden:   Beschreibung: Daten Specific Character Set: ISO_IR 100 Study Date: 20210101 Protocol Name: CCT_nativ Study Description: Head’CCT_nativ (Adult) Requesting Physician: NC Patient ID: 007007007 Patient’s Name: Mustermann^Max Patient’s Birth Date: [...]

Sonographie und Informatik – Frage 302025-08-02T10:33:25+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 31

Durch ein Dosismanagementsystem kann der Strahlenschutz insbesondere in der Computertomographie und der interventionellen Radiologie optimiert werden. Aktuell ist ein solches System gesetzlich nicht vorgeschrieben, wird aber in größeren Röntgeneinrichtungen empfohlen und liegt meist in der Hand von Medizinphysik-Expert*innen.

Sonographie und Informatik – Frage 312025-08-02T10:10:23+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 34

Seit Januar 2022 gilt die aktuelle, verbindliche Fassung DIN 6868-157:2022-01 – „Abnahme- und Konstanzprüfung an Bildwiedergabesystemen in ihrer Umgebung". Intervalle der Konstanzprüfungen: Arbeitstäglich (visuelle Prüfung, z.B. mit Testbild TG18-OIQ): Gesamtbildqualität, u.a. korrekte Bildgeometrie, Darstellung der Grauwertabstufungen (Grauwertwiedergabe), Erkennbarkeit aller Teststrukturen und Übergänge. Halbjährlich (messtechnische Prüfung mit weiteren TG18-Testbildern): Leuchtdichte (Minimal-/Maximalwert), Homogenität der Leuchtdichte über die [...]

Sonographie und Informatik – Frage 342026-07-19T15:09:06+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 35

Befundmonitore werden in verschiedene Raumklassen eingeteilt. Dazu gehören beispielsweise: Monitore zur Befundung im Befundungsraum (Beurteilung von bildgebender Diagnostik durch fachkundige Ärzt*innen), Monitore zur sofortigen Befundung in Untersuchungsräumen (Untersuchungsräume, in denen sofortige therapierelevante Entscheidungen gefällt werden und infolgedessen eine ausreichende Bildqualität notwendig ist), Monitore zur Betrachtung im Behandlungsraum, in denen der beurteilte Befund nachvollzogen werden kann [...]

Sonographie und Informatik – Frage 352025-08-02T10:10:39+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 36

Qualitätssicherung erfolgt nach DIN (6868-157 und 6868-159) zur Prüfung der Befundmonitore und in der Teleradiologie. Für die Teleradiologie ist eine Genehmigung der zuständigen Behörde erforderlich (wird für 5 Jahre erteilt). Der Arzt am Ort der technischen Durchführung muss die erforderlichen Kenntnisse im Strahlenschutz besitzen. Die Teleradiologin muss innerhalb eines für die Notfallversorgung erforderlichen Zeitraums am [...]

Sonographie und Informatik – Frage 362025-08-02T18:52:58+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 37

Die Befundmonitore der Teleradiolog*innen unterliegen der Qualitätssicherung analog den Befundmonitoren in Röntgeneinrichtungen nach DIN 6868-157.   Es gibt Richtwerte für typische Bildanzahl bei CT-Untersuchungsregionen mit entsprechenden Vorgaben für die höchste Übertragungszeit. Diese ist bei allen computertomographischen Untersuchungsregionen auf max. 15 Minuten Bildübertragungszeit begrenzt. Der Bilddatenversand in der Teleradiologie erfolgt mittels eines Push-Modells über eine Internetverbindung. [...]

Sonographie und Informatik – Frage 372025-08-02T10:10:46+02:00

Sonographie und Informatik 2 – Frage 38

Dieses sogenannte Pull Modell unterscheidet sich von dem Push Modell darin, dass der Empfänger sich die Bilddaten aktiv abholt. Der Server ist nicht der PACS-Server, sondern ein dedizierter Server, der sichertechnisch geschützt ist. Diese Server sind Mailserver oder Webserver. Der serverbasierter Pull-Ansatz ist, dass die Daten erst beim expliziten Zugriff des Empfängers während der interaktiven [...]

Sonographie und Informatik 2 – Frage 382025-08-02T18:57:32+02:00

Sonographie und Informatik – Frage 40

Historie: Zentrale Rechtsgrundlage für IT-Sicherheit in Deutschland ist durchgehend das BSIG (BSI-Gesetz – Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). IT-Sicherheitsgesetz, IT-Sicherheitsgesetz 2.0 und NIS-2-Umsetzungsgesetz sind dabei keine eigenständigen, dauerhaft bestehenden Gesetze, sondern Artikelgesetze, die das BSIG jeweils novelliert haben: 2015: IT-Sicherheitsgesetz (novelliert das BSIG) – KRITIS-Krankenhäuser (ab 30.000 stationäre Fälle/Jahr) müssen ihre [...]

Sonographie und Informatik – Frage 402026-07-19T15:09:42+02:00
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