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Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 38

Eine Abstimmung mit dem Dialysezeitpunkt wird bei Gabe von linearen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln empfohlen – bei makrozyklischen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln und jodhaltigen Kontrastmitteln dagegen nicht.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 382026-07-19T12:39:27+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 39

Lineare Kontrastmittel führen zu einer stärkeren Gadolinium-Ablagerung im Gehirn als makrozyklische Kontrastmittel. Jedoch konnte bislang kein klinisches Korrelat nachgewiesen werden. Die vermehrte Gadolinium Ablagerung von linearen Kontrastmitteln im Vergleich zu makrozyklischen Kontrastmitteln liegt in der chemischen Verbindung begründet. Weitere Ablagerungen wurden auch im Knochen und der Haut festgestellt mit höheren Konzentrationen als im Gehirn.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 392025-08-02T18:46:45+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 40

Die häufigsten Fragestellungen, bei denen leberspezifische Kontrastmittel verwendet werden, sind: 1. die Differenzierung zwischen einer fokalen nodulären Hyperplasie und Leberadenom; 2. die Detektion von kleinen gut differenzierten hepatozellulären Karzinomen (< 1 cm); 3. die Detektion von kleinen Lebermetastasen (< 1 cm). Die zwei in Deutschland zugelassenen leberspezifischen Kontrastmittel Primovist® und Multihance® unterscheiden sich in dem Anteil, der in [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 402025-08-14T16:33:59+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 41

Gadolinium-haltige Kontrastmittel dürfen nicht an Schwangere mit Nierenfunktionsstörung verabreicht werden! Das Risiko möglicher fetaler Auswirkungen ist unklar, da Gadolinium wasserlöslich ist und über die Plazenta in den fetalen Kreislauf und das Fruchtwasser gelangen kann. Gemäß der europäischen Leitlinie sollten Gadolinium-haltigen Kontrastmittel nicht an Schwangere oder stillende Frauen mit eingeschränkter Nierenfunktion verabreicht werden. Gemäß der Leitlinie [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 412025-08-02T18:46:59+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 43

Die Häufigkeit der Sehbeeinträchtigung ist laut Herstellerangaben nicht abschätzbar. Weitere Kontraindikationen beinhalten Erkrankungen, in der die Hemmung des Parasympathikus zu einer möglichen Verschlechterung der Klinik führen kann, z.B. Patient*innen mit Herzrhythmusstörungen oder Myasthenia gravis. Bei Kontraindikationen für die Gabe von Buscopan® kann alternativ Glucagon eingesetzt werden. Glucagon wiederum ist deutlich kostenintensiver und weist ebenfalls spezielle [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 432025-05-01T20:23:34+02:00

MRT Technik Teil 2 – Frage 1

Gewebe mit kurzen T1-Relaxationszeiten (z.B. Fett oder Läsionen mit Kontrastmittel-Anreicherung) weisen eine hohe Signalintensität auf und sind hell abgebildet. Gewebe mit langen T1-Relaxationszeiten (z.B. Wasser, Liquor) weisen eine niedrige Signalintensität auf und sind dunkel abgebildet.

MRT Technik Teil 2 – Frage 12025-08-05T09:18:09+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 42

Die digitalen Speicherfolien können an allen konventionellen Mammographie-Einrichtungen anstelle der analogen Film-Folien-Systeme eingesetzt werden. Hierbei werden die Kassetten mit den Speicherfolien wie analoge Film-Folien-Systeme zur Ausleseeinheit getragen, wobei aus einem latenten Bild ein digitaler Datensatz gewonnen wird. Die digitalen Vollfeldsysteme besitzen einen integrierten Detektor. Hierbei werden je nach Hersteller Systeme mit oder ohne Szintillator unterschieden. [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 422025-08-03T09:20:57+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 44

In Deutschland gibt es das nationale Mammographie-Screening seit 2005. Im September 2023 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) die Altersgrenze angehoben, sodass auch Frauen im Alter von 70-75 Jahren alle 2 Jahre an dem Screening teilnehmen können. Die Erstellung der Mammographien erfolgt dabei in speziellen Screening-Einheiten, die hohen Qualitätsanforderungen unterstellt sind. Die Befundung der Mammographien erfolgt [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 442025-08-03T09:50:04+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 49

Röntgenuntersuchungen, die keine Notfallindikationen besitzen, sollten so weit wie möglich auf das Ende / den Zeitraum nach der Schwangerschaft verlegt werden. Je nach Phase der Schwangerschaft kann die Strahlenbelastung sich unterschiedlich auswirken. In der Frühphase der Schwangerschaft kann es dazu kommen, dass sich die befruchtete Eizelle nicht einnistet oder abstirbt. In der Organogenese besteht das [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 492025-08-03T09:21:23+02:00

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 50

Die Uterusdosis einer Schädel-CT wird mit < 0,001 mSv angegeben; die Uterusdosis einer Röntgenaufnahme des peripheren Skeletts mit < 0,1 mSv. Zum Vergleich liegen die Uterusdosis bei einer Röntgenaufnahme der LWS bei ca. 1-5 mSv und bei einer Becken-CT bei ca. 15-30 mSv. Insgesamt können radiographische Aufnahmen, bei denen der Uterus nicht im Zielvolumen liegt, [...]

Röntgen Technik Teil 2 – Frage 502025-08-03T09:21:27+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 2

Daneben gibt es weitere Verabreichungsformen für spezielle Untersuchungen wie z.B. direkte Applikation in ein Gelenk (z.B. MRT-Arthrographie), in ein Lymphgefäß (z.B. MRT-Lymphangiographie) oder Gallenwege (z.B. perkutane transhepatische Choleangiographie).

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 22025-07-18T09:06:09+02:00
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