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MRT Technik Teil 2 – Frage 30

Die Auflösung bei Stenosen oder poststenotischen Gefäßabschnitten ist höher als bei der TOF-MRA. Ebenfalls sind große Untersuchungsvolumina (extrakranielle, hirnversorgende Gefäße oder periphere Arterien wie Becken-Bein-Angiographie) möglich. Die optimale Kontrastierung wird mit Hilfe eines Testbolusverfahrens oder Bolus-Track ähnlich wie in der CT-Angiographie gewährleistet.

MRT Technik Teil 2 – Frage 302025-08-03T11:41:19+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 19

Natriumperchlorat (Irenat®) hemmt die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Die latente und manifeste Hyperthyreose können laborchemisch unterschieden werden: die latente Hyperthyreose weist ein vermindertes TSH-Level und gleichzeitig normwertige T3- und T4-Spiegel auf; die manifeste Hyperthyreose ist durch ein vermindertes TSH-Level und gleichzeitig erhöhten T3- und T4-Spiegel gekennzeichnet. Es gibt Einzelfälle, bei denen trotz manifester Hyperthyreose jodhaltige [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 192025-08-02T18:46:18+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 20

Damit verschiebt sich der Schwerpunkt gegenüber der bisherigen Praxis: Der Kontrastmittelwechsel – idealerweise testbasiert – ist jetzt die primäre Präventionsstrategie, die Prämedikation nur noch eine Reserveoption für den Notfall bei anamnestisch schwerer Reaktion. Die häufig genannte anamnestische Jodallergie gibt es streng genommen nicht, da das Jod, welches körpereigen für die Produktion von Schilddrüsenhormonen genutzt wird, [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 202026-07-19T12:08:36+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 21

Aufgrund der Gefahr einer kardialen oder zerebralen Gasembolie stellt die arterielle Verwendung von CO2 oberhalb des Zwerchfells eine absolute Kontraindikation dar.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 212025-05-01T20:23:33+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 22

Indikationen für die Gabe von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln bei Schwangeren stellen lebensbedrohliche Zustände (schweres Polytrauma, Verdacht auf fulminante Lungenarterienembolie) dar und bedürfen einer dringlichen CT-Diagnostik.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 222025-05-01T20:23:33+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 23

Bariumsulfat wird auch in Kombination mit Kohlenstoffdioxid oder Methylzellulose-Gelen verabreicht, um eine Aufblähung des Gastrointestinaltrakts zu erreichen. Diese heutzutage nur noch sehr selten eingesetzte Methode bezeichnet man als Doppelkontrastmethode (positiver und negativer Kontrast). Sie dient zur besseren Reliefdarstellung der Darmschleimhaut.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 232025-05-01T20:23:33+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 27

Hier findest Du eine Zusammenfassung der aktuellen Empfehlungen zur enteralen Kontrastmittelgabe: Wer bei dieser Frage/Antwort also mehr als die zwei Indikationen nennt, bezieht sich auf einen veralteten Stand! Hier findest Du den Link zum Paper aus Dezember 2025.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 272026-07-19T14:35:35+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 28

Das superparamagnetische Eisenoxid (SPIO) wird zur Darstellung des retikulo-endothelialen Systems verwendet und ist ein negatives Kontrastmittel („Schwarzmacher“). Das gesunde Lebergewebe enthält Kupffer Zellen, die das Eisenoxid aufnehmen und somit in T2 ohne Signal (schwarz) erscheint. Die Pathologie enthält keine Kupffer Zellen und lässt sich somit als signalangehobene Veränderung darstellen. Manganverbindungen werden ebenfalls zur Darstellung und [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 282025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 30

Aufgrund der hohen Ordnungszahl von Gadolinium (Z=64, Vergleich Jod Z=53) besitzt es auch eine hohe Absorptionsfähigkeit von Röntgenstrahlen. Gadolinium-haltige Kontrastmittel sind als Röntgenkontrastmittel zwar nicht zugelassen, dennoch sollten kontrastmittelgestützte Untersuchungen des Abdomens im CT zeitlich vor der einer kontrastmittelgestützten MRT-Untersuchung liegen, damit Veränderungen im Harntrakt nicht missinterpretiert werden. In Dosierungen, die zu einer vergleichbaren Röntgenschwächung [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 302025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 31

Typischerweise wird vor allem die Verkürzung der T1-Relaxationszeit bei der kontrastmittelgestützten MRT-Bildung ausgenutzt. Dabei führt eine T1-Gewichtung zum Signalanstieg im „kontrastierten“ Gewebe. Bei niedrigen Konzentrationen des MRT-Kontrastmittels dominiert der T1-Effekt mit Signalanstieg. Ab einer Schwellendosis kommt es auf Grund zunehmender T2-Effekte zu einem dosisabhängigen Signalabfall. Dies macht man sich dann in der Perfusionsuntersuchung zu nutze.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 312025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 32

Magnevist® wurde als erstes (lineares) Gadolinium-haltiges Kontrastmittel im Jahr 1988 zugelassen. Analog zu Röntgenkontrastmitteln können Gadolinium-haltige Kontrastmittel anhand ihrer Gesamtladung in ionische und nicht ionische Kontrastmittel unterteilt werden.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 322025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 33

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit und Erbrechen. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Gadolinium-haltige Kontrastmittel werden insgesamt sehr gut vertragen. Die Inzidenz der Nebenwirkungen wird in Sammelstatistiken unterschiedlich dargelegt [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 332026-07-19T12:29:32+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 35

Während bei jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln etwa 1 bis 2 ml pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden (das entspricht bei einem Erwachsenen mit 80 kg etwa 80 bis 160 ml Kontrastmittel), ist die erforderliche Menge bei Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln deutlich geringer, in der Regel etwa ein Zehntel dieser Menge. Gadovist®, ein gängiges Gadolinium-haltiges Kontrastmittel, wird bei Erwachsenen in einer Dosierung [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 352025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 36

Berichtet wird ein Zeitraum des Krankheitsauftretens von 2 Tagen bis 18 Monaten, manchmal auch Jahre nach der Exposition. In der Literatur gibt es eine zentrale Meta-Analyse aller bioptisch gesicherten NSF-Patient*innen nach Gadolinium-haltiger Kontrastmittelexposition. In der Studie wurden 693 Patient*innen eingeschlossen, welche im Mittel bei Symptombeginn 49 Jahre alt waren (Range 6-87 Jahre) [Attari et al. [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 362025-08-01T13:24:52+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 37

Die Hochrisikogruppe für die Entwicklung einer NSF umfasst Patient*innen mit einer eGFR < 15 ml/min/1,73 m² sowie Dialysepatient*innen; bei ihnen sollten Gadolinium-basierte Kontrastmittel nur bei zwingender Indikation, in möglichst niedriger Dosis und ausschließlich als stabilste (makrozyklische) Substanzklasse verabreicht werden. Dennoch sind Gadolinium-haltige Kontrastmittel deutlich besser verträglich als jodhaltige Röntgenkontrastmittel und werden dementsprechend auch vermehrt bei [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 372026-07-19T12:23:00+02:00
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