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MRT Technik Teil 1 – Frage 32

In der Regel kann ein supraleitender Magnet (wenn einmal aktiviert) über Jahrzehnte betrieben werden. Eine Abschaltung des Magnetfeldes ist nur über das Ablassen des Kühlmittels möglich (= Quenchen). Dafür gibt es meist einen separaten Schalter vor dem MRT-Untersuchungsraum.

MRT Technik Teil 1 – Frage 322025-05-01T20:23:39+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 33

In einem homogenen Magnetfeld ohne Gradientenspulen würden die Kernspins mit der gleichen Frequenz präzedieren. Somit könnte man in diesem Summensignal kein bestimmtes Signal herausfiltern und keinem Ort zuordnen.  Das Magnetfeld, welches durch die Gradientenspulen erzeugt wird, besitzt eine Stärke von ca. 20 mT. Das kontinuierliche Ein- und Ausschalten der Gradienentenspulen durch starke elektrische Ströme führt [...]

MRT Technik Teil 1 – Frage 332025-05-01T20:23:39+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 34

Zu 2: Durch die Einschaltung des y-Gradienten kreisen die kranialen/ventralen Spins etwas schneller als die kaudalen/dorsalen. Schaltet man den y-Gradienten aus, präzedieren die Spins wieder gleich, jedoch bleibt ein Phasenvorsprung der kranialen Spins. Durch die Aufschlüsslung der unterschiedlichen Phasen lassen sich die Spins entlang der Y-Achse genau identifizieren.  Zu 3:  Durch die Einschaltung des x-Gradienten [...]

MRT Technik Teil 1 – Frage 342025-08-04T09:31:54+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 36

Prinzipiell kann auch der Hochfrequenzsender Signale empfangen. Dennoch verwendet man heutzutage räumlich getrennte Empfangsspulen, die für jeden Körperbereich angefertigt werden und direkt dem Untersuchungsbereich aufliegen (z.B. Kopf-Spule wie oben als Beispiel abgebildet, Fuß-Spule, Handgelenk-Spule, Ganzkörper-Spule).   Das hat den Vorteil, dass durch diese speziellen Empfangsspulen (auch Oberflächenspulen genannt) das Rauschen deutlich reduziert werden kann.

MRT Technik Teil 1 – Frage 362025-08-04T14:36:48+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 37

Die parallele Bildgebung hat die MRT geradezu revolutioniert und entspricht heutzutage der Standardtechnik. Durch das parallele Empfangen des MRT-Signals wird ein verbessertes Signal-zu-Rauschen-Verhältnis der aufgenommenen Bilder erzielt. Zusätzlich wird die Bildgebung drastisch beschleunigt. Das Risiko für unerwünschte Wirkungen wie Stimulation von peripheren Nerven (z.B. durch das schnelle Schalten starker Gradienten) oder Erwärmung des Gewebes (durch [...]

MRT Technik Teil 1 – Frage 372025-05-01T20:23:39+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 38

Das Magnetfeld ist nicht auf den Untersuchungsraum beschränkt, sondern im gesamten MRT-Gebäude vorhanden. Daher ist das MRT-Gebäude ein Gefahrenbereich und die Warnschilder sind am Eingang des Gebäudes angebracht. Um das MRT-Gerät ist eine Linie auf dem Boden gemalt (5 Gauss Linie genannt). Diese kennzeichnet eine Grenze, bei dem das Magnetfeld 0,5 mT (5 Gauss) besitzt. [...]

MRT Technik Teil 1 – Frage 382025-05-01T20:23:39+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 39

Zu 1: Die Abfrage nach metallischen Objekten in der Aufklärung gehört zum Standard. Je näher das Objekt dem Magneten kommt, desto größer ist die Anziehungskraft. Im Extremfall wirkt das metallische Objekt wie ein Geschoss. Zahnimplantate sind ebenso wie aus Titan bestehende Osteosynthesen in der Regel MR-tauglich. Das Magnetfeld bewirkt ebenfalls, dass magnetisierte Objekte neu magnetisiert [...]

MRT Technik Teil 1 – Frage 392025-08-14T16:24:12+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 40

Die Durchführung von MRT-Untersuchungen bei Patient*innen mit nicht-MR-tauglichen implantierten elektronischen Geräten erfolgt unter Aufsicht von Kardiolog*innen. Eine Übersicht über die MR-Tauglichkeit von Implantaten oder Devices bietet die Internetseite MRI Safety. Den Link findest Du hier. Eisen, Kobalt oder Nickel sind ferromagnetische Materialien und nicht MR-tauglich. Titan, Gold, Silber und Kobalt-Chrom-Legierungen sind nicht-ferromagnetische Materialien und MR-tauglich.

MRT Technik Teil 1 – Frage 402026-04-30T09:19:26+02:00

CT Technik und Angiographie – Frage 1

Im Jahr 1971 wurde die erste CT-Untersuchung eines Menschen aufgenommen (Schädel-CT Untersuchung einer Patientin mit einer Hirnzyste). Damit gilt das Jahr 1971 als Geburtsstunde der Computertomographie.  

CT Technik und Angiographie – Frage 12025-08-03T10:33:25+02:00

CT Technik und Angiographie – Frage 2

Die Bestandteile der Gantry wiegen zusammen ca. 1 Tonne. Die Beschleunigung bei Rotationszeiten von 0,5 Sekunden entspricht 9 g (= Beschleunigung eines Düsenjets).

CT Technik und Angiographie – Frage 22025-08-03T10:33:52+02:00

CT Technik und Angiographie – Frage 3

Die Entwicklung in der Computertomographie war insbesondere zu Beginn rasant und die Unterschiede in der Bauart der CT-Geräte fundamental, sodass verschiedene Gerätegenerationen unterschieden werden. Bei Geräten der 1. Generation (1970) sandte die Röntgenröhre einen Nadelstrahl aus, welcher einem Detektor zugeordnet war. Hatten Röntgenröhre und Detektor eine Schicht abgetastet, drehten sie sich um 1° weiter und [...]

CT Technik und Angiographie – Frage 32026-07-19T13:05:55+02:00

Röntgen Technik Teil 1 – Frage 39

Die diagnostischen Referenzwerte, die vom Bundesamt für Strahlenschutz definiert werden, werden in Form von Dosis-Flächen-Produktwerten für röntgenologische Anwendungen veröffentlicht. Der Vorteil an der Dosisgröße ist, dass sie unabhängig vom Abstand ist. Mit zunehmendem Abstand nimmt die Fläche quadratisch zu, während die Dosis quadratisch abnimmt (Abstandquadratgesetz). Somit heben sich bei dem Produkt aus Fläche und Dosis [...]

Röntgen Technik Teil 1 – Frage 392025-08-03T08:46:19+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 1

Die MRT spiegelt nicht wie im Röntgen/CT die allgemeine Gewebedichte wider, sondern die Protonendichte im Gewebe. Somit lassen sich Signalveränderungen (anstatt Dichteunterschiede) darstellen.    Ein sehr hilfreiches Video für den Anfang, um sich mit den MRT-Grundlagen vertraut zu machen, findest Du hier.

MRT Technik Teil 1 – Frage 12025-08-04T09:24:30+02:00

MRT Technik Teil 1 – Frage 3

Jedes Proton hat einen Eigendrehimpuls (= Kernspin). Somit kann man sich die rotierenden Wasserstoffprotonen als kleinste Magnete vorstellen. Der Kernspin bzw. Eigendrehimpuls ist eine Grundeigenschaft der Elementarteilchen mit einer typischen Frequenz. Die Rotation um die eigene Achse kann nicht abgebremst oder beschleunigt werden und ist immer vorhanden.

MRT Technik Teil 1 – Frage 32025-08-04T09:25:00+02:00
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