Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 30
Die MRT spiegelt nicht wie im Röntgen/CT die allgemeine Gewebedichte wider, sondern die Protonendichte im Gewebe. Somit lassen sich Signalveränderungen (anstatt Dichteunterschiede) darstellen.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 31
Die MRT ist der CT hinsichtlich des Weichteilkontrastes überlegen (insbesondere im Neurokranium).
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 32
Die Parameter Protonendichte, T1- und T2-Zeit sind spezifische, nebeneinander bestehende Merkmale, die sich in den verschiedenen Geweben stark unterscheiden können. Wenn man einen dieser drei Parameter betont, erhält man eine Wichtung - man spricht von T1-gewichteten, T2-gewichteten oder protonengewichteten Bildern.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 34
Geräte mit einer Magnetfeldstärke von 7 Tesla, 9,4 Tesla oder 10,5 Tesla werden hauptsächlich zu Forschungszwecken genutzt.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 35
Um das MRT-Gerät ist eine Linie auf dem Boden gemalt (5 Gauss Linie genannt). Diese kennzeichnet eine Grenze, bei dem das Magnetfeld 0,5 mT (5 Gauss) besitzt. Das Überschreiten der Linie kann für Patient*innen mit z.B. ferromagnetischen Implantaten oder Herzschrittmachern lebensbedrohlich sein.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 36
Zu 1: Die Abfrage nach metallischen Objekten in der Aufklärung gehört zum Standard. Je näher das Objekt dem Magneten kommt, desto größer ist die Anziehungskraft. Im Extremfall wirkt das metallische Objekt wie ein Geschoss. Zahnimplantate sind ebenso wie aus Titan bestehende Osteosynthesen in der Regel MR-tauglich. Das Magnetfeld bewirkt ebenfalls, dass magnetisierte Objekte neu magnetisiert [...]
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 37
Die Durchführung von MRT-Untersuchungen bei Patient*innen mit nicht-MR-tauglichen implantierten elektronischen Geräten erfolgt unter Aufsicht von Kardiolog*innen. Eine Übersicht über die MR-Tauglichkeit von Implantaten oder Devices bietet die Internetseite MRI Safety. Den Link findest Du hier. Eisen, Kobalt oder Nickel sind ferromagnetische Materialien und nicht MR-tauglich. Titan, Gold, Silber und Kobalt-Chrom-Legierungen sind nicht-ferromagnetische Materialien und MR-tauglich.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 38
Gewebe mit kurzen T1-Relaxationszeiten (z.B. Fett oder Läsionen mit Kontrastmittel-Anreicherung) weisen eine hohe Signalintensität auf und sind hell abgebildet. Gewebe mit langen T1-Relaxationszeiten (z.B. Wasser, Liquor) weisen eine niedrige Signalintensität auf und sind dunkel abgebildet.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 39
Man nennt T1-Sequenzen auch „anatomische“ Sequenzen. Sie kommen dem CT-Bild am nächsten. Bei MRT-Untersuchungen des Neurokraniums stellt sich die graue Substanz (Kortex) grau dar, während die weiße Substanz (Marklager) weiß abgebildet wird. Als anatomische Übersichtssequenz des Neurokraniums wird typischerweise eine schnelle Gradientenechosequenz 3D T1w mprage (mprage = magnetization-prepared rapid gradient-echo) gewählt, die eine Rekonstruktion in [...]
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 40
Gewebe mit langen T2-Relaxationszeiten (z.B. Wasser, Liquor) weisen eine hohe Signalintensität auf und werden hell abgebildet. Fett hat eine kurze T2-Relaxationszeit, weist jedoch wie bei der T1w ebenfalls eine hohe Signalintensität auf.
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 41
T2-gewichtete Sequenzen gehören zu den „Such“-Sequenzen. Die signalintensiv abgebildeten Pathologien lassen sich mit Hilfe der T2w sehr gut darstellen. In der Bildgebung der Multiplen Sklerose sind T2w Aufnahmen des Myelons unabdingbar (während bei der MRT-Untersuchung der Wirbelsäule die T1w sagittal nativ nicht zwingend erforderlich ist). Mit Hilfe der T2w lassen sich bei Untersuchungen des Neurokraniums [...]
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 43
Ultraschallwellen sind mechanische Schwingungen oberhalb des Hörfrequenzbereichs des Menschen und breiten sich überwiegend als Longitudinalwellen aus. Der Hörbereich, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden kann, liegt bei einer Frequenz von 16-20 Hz bis 16-20 kHz. Tiefe Frequenzen unter 16 Hz bezeichnet man als Infraschall. Ultraschall kann von manchen Tieren wie Fledermäusen oder Walen wahrgenommen werden. [...]
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 45
Beim Linearschallkopf sind die Kristalle linear bzw. parallel angeordnet und erzeugen dadurch ein rechteckiges Bild. Beim Sektorschallkopf sind die Kristalle ringförmig angeordnet und erzeugen dadurch ein dreieckiges Bild. Der Konvexschallkopf ist eine Kombination aus Linear- und Sektorschallkopf und besitzt eine konvexe Ankopplungsfläche mit vermehrter Übersicht gegenüber dem Linearschallkopf. Daneben gibt es noch weitere Spezialsonden wie [...]
Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 48
Der Doppler Effekt ist das Prinzip, welches Fledermäuse beim Flug zur Orientierung nutzen. Im Alltag lässt sich der Doppler Effekt beispielsweise bei einem vorbeifahrenden Krankenwagen mit laufender Sirene beobachten. Durch die Bewegung des Krankenwagens werden die Schallwellen vor dem Auto gestaucht und hinter dem Auto gedehnt. Während der Krankenwagen sich auf den Beobachter zubewegt, nimmt [...]




