Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 34
Dabei sind der aktuelle technische Erkenntnisstand sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren zu berücksichtigen [Bundesamt für Strahlenschutz].
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Dabei sind der aktuelle technische Erkenntnisstand sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren zu berücksichtigen [Bundesamt für Strahlenschutz].
Weitere Dosisbegrenzungen sind: Organdosis Augenlinse: 20 mSv/Jahr Organdosis Haut, Hände, Unterarme, Füße, Knöchel: 500 mSv/Jahr 5-Jahres effektive Dosis: 100 mSv Berufslebensdosis: 400 mSv
Bei der Weichstrahltechnik überwiegt der Photoeffekt, bei der Hartstrahltechnik überwiegt der Compton-Effekt. Die Aufnahme des Röntgen-Thorax hat im Vergleich zum Röntgen-Hemithorax eine geringere Strahlendosis. Der weiche Anteil der Strahlung kann vermindert werden, da er in den oberen Hautschichten absorbiert wird und somit nicht zur Bildqualität beiträgt. Neben Knochenaufnahmen sind Mammographie-Aufnahmen ein weiteres Beispiel für die [...]
Nach Entdeckung der „X-Strahlen“ durch Wilhelm Conrad Röntgen im Jahr 1895 erfolgte der Umgang mit der „neuen“ Strahlung zunächst sehr leichtfertig. Die Radiologen waren die ersten Strahlenopfer und erlitten schwere Hauterkrankungen oder Amputationen und verstarben letztendlich an den Krebserkrankungen als Folge der Strahlenexposition. Im Laufe des 20. Jahrhunderts nahm das Bewusstsein für die Gefahren der [...]
1. Deterministische Strahlenschäden besitzen eine Schwellendosis und treten häufig innerhalb von Tagen oder Wochen auf (z.B. Erythem der Haut). 2. Stochastische Strahlenschäden besitzen keine Schwellendosis und treten zufällig auf (z.B. Krebs). Erwähnenswert ist, dass der Strahlen-induzierte Katarakt nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht mehr den deterministischen Strahlenschäden zugeordnet wird. Das bedeutet, dass auch bei geringer Organdosis der Augenlinse [...]
Die mittlere effektive Dosis der natürlichen und der zivilisatorischen Strahlenbelastung ist jeweils ca. 2 mSv im Jahr – das entspricht ungefähr der Dosis einer Schädel-CT Untersuchung.
Die natürliche Strahlung durch das Radionuklid Radon macht ca. die Hälfte des Gesamtanteils aus. Wegen der kosmischen Strahlung zählt das fliegende Personal zu den Berufsgruppen mit der höchsten mittleren Strahlenexposition.
Das Ausmaß der Strahlenbelastung beim Fliegen hängt vor allem von der Flugdauer, der Flughöhe, der Flugroute und der Sonnenaktivität ab.
Der Beitrag der Strahlenexposition durch Kernkraftwerke (z.B. durch Atombomben-Fallout, Tschernobyl) und sonstige kerntechnische Anlagen zur mittleren effektiven Dosis der Bevölkerung liegt unter einem Prozent der zivilisatorischen Strahlenexposition [Bundesamt für Strahlenschutz]. Den höchsten Anteil an der medizinischen Strahlenexposition hat wie oben beschrieben die Computertomographie. Dies liegt in der stetigen Zunahme der CT-Untersuchungen in den letzten Jahrzehnten [...]
1. Die effektive Dosis E entspricht der Summe aller Organdosen HT multipliziert mit einem Gewebewichtungsfaktor (wT). Dabei wird die Strahlenempfindlichkeit der unterschiedlichen Gewebe berücksichtigt. Die Einheit ist Sievert. Effekte Dosis E = ∑ HT * wT [Sievert, Sv] Die strahlenempfindlichsten Gewebe sind Keimdrüsen, Knochenmark, Dickdarm, Lunge, Magen und Brust. Das Gehirn ist dagegen weniger strahlenempfindlich. [...]
Die Kathode ist negativ geladen und die Anode ist positiv geladen. Die Vakuumhülle (meist bestehend aus Glas) dient dazu, das Vakuum um Kathode und Anode aufrecht zu erhalten. Somit soll vermieden werden, dass die Elektronen mit Luftmolekülen zusammenstoßen und in verschiedene Richtungen abgelenkt werden. Das Strahlenschutzgehäuse besteht aus Blei und verhindert, dass die Röntgenstrahlen in [...]
Im Jahr 1971 wurde die erste CT-Untersuchung eines Menschen aufgenommen (Schädel-CT Untersuchung einer Patientin mit einer Hirnzyste). Damit gilt das Jahr 1971 als Geburtsstunde der Computertomographie.
Das Wort Computertomographie setzt sich zusammen aus „Computer“ (computergestützte Technik) und „Tomographie“, griechisch tomos = schneiden und graphos = zeichnen.
Die sequenzielle Technik stellte die primär entwickelte Technik dar. Vorteile sind eine geringe zu rekonstruierende Datenmenge sowie die reduzierte Strahlendosis (im Vergleich zur Spiral-CT). Nachteile sind die lange Untersuchungszeit sowie das Risiko der Nichterfassung von Details zwischen zwei Schichten. Eine dreidimensionale Darstellung ist nicht möglich. Anwendung findet die sequenzielle CT-Technik noch bei CT-gesteuerten Interventionen und [...]
Die Spiral-CT-Technik ist die heutzutage am meisten angewandte Technik. Der maßgebliche Vorteil ist die Schnelligkeit der Spiral-Technik im Vergleich zur sequentiellen Technik und die damit einhergehende Reduzierung der Bewegungsartefakte (z.B. durch die Atmung).
Die Hounsfield-Units (HU) bzw. Hounsfield-Einheiten (HE) können Gewebearten zugeordnet werden. Referenzgewebe sind Luft und Wasser, bei denen die Werte vorgegeben sind. Dies wird täglich bei der Kalibrierung des CT überprüft.
Akutes Blut hat typischerweise Werte zwischen 60-80 HU. Fettgewebe hat typischerweise negative Werte bis -100 HU. Kontrastmittel hat (je nach Art und Konzentration) Werte zwischen 100-300 HU. Knochen hat (je nach Dichte) Werte zwischen 500-1500 HU.
Die Ortsauflösung beschreibt die Detailerkennbarkeit von Bildelementen. Die einzelnen Bildpunkte eines Bildes werden Pixeln zugeordnet. Die Matrix besteht aus Pixeln in den Zeilen und Spalten. Dabei hat ein Röntgenbild eine deutlich höhere Pixelanzahl als ein CT-Bild: Röntgen-Thorax 3000 x 2500 Pixel = 7,5 Megapixel mit 16 384 Grauwerten CT-Thorax 512 x 512 Pixel = 0,3 [...]
Die DSA ist die wichtigste Untersuchungsmethode zur Diagnostik und Intervention bei Gefäßerkrankungen in der Radiologie und Neuroradiologie. Der Vorteil gegenüber der CT- und MRT-Angiographie ist die exzellente Auflösung in jeglicher Dimension sowie die Beurteilung der Hämodynamik. Somit können 3D Gefäßprojektionen ohne anatomischen Hintergrund erzeugt werden. Mit Hilfe von weiteren Bildbearbeitungssystemen in der Angiographie lassen sich [...]
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