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Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 46

Durch Anwendung von Low-Dose CT-Untersuchungen lässt sich die Strahlendosis bei bestimmten Fragestellungen drastisch reduzieren. Sie sind dann hilfreich, wenn die zu untersuchende Region bereits über einen ausreichend guten Kontrast (Lungenparenchym, Knochen) verfügt. Die effektive Dosis kann somit auf < 2 mSv gesenkt werden. Bei V.a. ein Bronchialkarzinom (primäre Diagnostik) wird dagegen Kontrastmittel verabreicht und ein [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 462026-07-19T16:09:43+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 47

Die Einsparung der nativen Phase im Abdomen-CT reduziert die effektive Dosis um 5 bis 7 mSv. Bei speziellen Fragestellungen wie Verlaufsbeurteilungen nach transarterieller Chemoembolisation (TACE) oder endovaskulärer Aortenreparatur (EVAR, TEVAR) ist die Verwendung einer virtuellen nativen Phase in der CT kontraindiziert, da das eingebrachte Material ebenfalls herausgerechnet wird und damit eine suffiziente Beurteilung nicht möglich [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 472025-08-08T20:43:45+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 49

Streustrahlung ist am höchsten auf der Seite des Eindringens der Röntgenstrahlen in die Patient*innen! Die Untersucherin steht idealerweise neben dem Detektor. Die Röntgenröhre ist idealerweise entweder unter dem Tisch oder gegenüber der Untersucherin platziert. Bei CT-Interventionen sollte man immer als Untersucher aus dem Raum gehen, wenn gestrahlt wird. Es gibt keinen Grund während eines Kontroll-Scans [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 492025-08-09T11:22:56+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 50

Röntgenschürzen und Schilddrüsenschutz besitzen typische Bleigleichwerte von 0,25 mm und 0,35 mm. Der Bleigleichwert gibt die Schichtdicke an, die benötigt wird, um die gleiche Abschirmstärke aus Blei mit 1 mm Dicke gegenüber ionisierender Strahlung zu erreichen. Hersteller von Röntgenschürzen geben häufig die Schutzwirkung in Prozent an - in Abhängigkeit von unterschiedlichen Röhrenspannungen (z.B. 60/80/100 kV).

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 502025-08-08T20:43:45+02:00

Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 49

Über das RIS erfolgt die untersuchungsspezifische Leistungserfassung (z.B. OPS-Code „Computertomographie des Schädels mit Kontrastmittel“). Über das Krankenhausinformationssystem (KIS) wird von der primär behandelnden Klinik ein Fall angelegt mit entsprechendem ICD-Code. Über das RIS wird dann die Leistung mit dem entsprechenden OPS-Code hinzugefügt. Das Fallkonstrukt ergibt dann eine DRG im KIS, über welche die Abrechnung erfolgt. [...]

Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 492025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 50

Es gibt gesetzlich geregelte Aufbewahrungsfristen (nach §127 Strahlenschutzverordnung) für Röntgenbilder und Befundunterlagen: 10 Jahre für Erwachsene Bei Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind Röntgenbilder und Aufzeichnungen bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres aufzubewahren. Das Kurzzeitarchiv ist lokal verfügbar, sodass die Daten und Bilder direkt für die Radiologen abrufbar sind. Im Langzeitspeicher [...]

Fur Studierende Bildgebende Verfahren und Informatik Version2 – Frage 502025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 2

Daneben gibt es weitere Verabreichungsformen für spezielle Untersuchungen wie z.B. direkte Applikation in ein Gelenk (z.B. MRT-Arthrographie), in ein Lymphgefäß (z.B. MRT-Lymphangiographie) oder Gallenwege (z.B. perkutane transhepatische Choleangiographie).

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 22025-08-09T11:13:05+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 3

Weitere spezielle Untersuchungen in der Durchleuchtung unter Verwendung von enteralen Kontrastmitteln sind: Darstellung des Magens (Magen-Darm-Passage) Kontrasteinläufe des Dickdarms (Kolon-KE) Darstellung von Drainagen und Fisteln (u.a. Ernährungssonden, Gallengangsdrainagen, enterokutane Fisteln, Gallefisteln) Defäkografie bei Patient*innen mit Obstipation

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 32025-08-09T11:32:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 4

Bei der Ausscheidungsurographie wird jodhaltiges Kontrastmittel als Kurzinfusion in die Vene injiziert. Die Ausscheidung des Kontrastmittels über die Nieren und der Transport durch die ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase) werden in verschiedenen Zeitabständen mittels nacheinander angefertigten Röntgenaufnahmen dokumentiert. In der Regel erfolgt eine native Abdomenübersicht bzw. Nierenleeraufnahme und anschließend nach 7 Minuten, nach 15 [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 42025-08-09T10:57:23+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 5

Beim Polytrauma-Scan wird zunächst eine native Untersuchung des Schädels zum Ausschluss intrakranieller Traumafolgen durchgeführt. Anschließend erfolgt eine Kontrastmittel-Gabe zur Darstellung der Kopf-Hals-Gefäße, des Thorax, des Abdomens und des Beckens.

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 52025-08-09T11:15:38+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 6

Native Phase: Darstellung von Kalzifikationen oder Fettanteil von Tumoren. Früharterielle Phase: Lediglich die Arterien sind kontrastiert, die Organe/Gewebe sind (noch) nicht kontrastiert. Spätarterielle Phase: Jedes Organ oder Gewebe, welches arterielle Blutzufuhr erhält, wird kontrastiert. Portalvenöse Phase: Das Leberparenchym wird homogen kontrastiert durch die Blutzufuhr über die V. portae. Nephrogene Phase: Das gesamte Nierenparenchym inklusive Nierenmark [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 62025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 7

Neben der nativen Hals-Darstellung und der CT-Angiographie der Kopf-Hals-Gefäße kann auch eine parenchymatöse Kontrastierung des Halses indiziert sein. Diese erfolgt bei dem Verdacht auf tumoröse oder entzündliche Prozesse. Die parenchymatöse bzw. venöse Kontrastierung wird mit einem festen Delay (= zeitlicher Abstand zwischen Beginn der intravenösen Verabreichung von Kontrastmittel und Beginn der Bilderstellung) nach Kontrastmittel-Gabe erreicht [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 72025-08-09T10:57:51+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 8

Durch die Gabe von Kontrastmittel lassen sich die mediastinalen Strukturen wie Gefäße, Lymphknoten und ggf. mediastinale Tumormanifestation besser voneinander differenzieren als in der nativen Untersuchung. Ist die Fragestellung lediglich auf Pathologien des Lungenparenchyms (außer bei V.a. ein Bronchialkarzinom) beschränkt, reicht eine native (auch Low-Dose) Untersuchungstechnik aus. Bei V.a. ein Bronchialkarzinom wird Kontrastmittel verabreicht, um die [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 82025-08-09T10:58:15+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 9

Die „Steinsuche“ ist ein typisches Beispiel einer nativen Low-Dose Untersuchung des Abdomens. Ist die Fragestellung nicht nur auf die Suche nach Konkrementen beschränkt, sondern steht ein Entzündungsfokus/Tumorprozess in den Nieren oder ableitenden Harnwegen im Raum, erfolgt eine CT-Untersuchung mit Kontrastmittel. Dabei werden dann meist mehrere Phasen akquiriert.

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 92025-08-09T10:59:32+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 10

Kontrastmittel können in röntgenpositive und röntgennegative Kontrastmittel unterteilt werden: Röntgenpositive Kontrastmittel führen zu einer vermehrten Absorption eintretender Röntgenstrahlen gegenüber dem umgebenden Gewebe, da sie eine höhere Ordnungszahl als das umgebende Gewebe besitzen. Röntgennegative Kontrastmittel führen aufgrund der geringen oder fehlenden Absorptionsfähigkeit zu einer ungehinderten Durchlässigkeit der Röntgenstrahlung. Sie bestehen meist aus Luft oder Gasen (z.B. [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 102025-08-09T11:00:54+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 12

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit, Erbrechen, Wärme-/Kältegefühl, vasovagale Reaktion, Arrythmien und zerebraler Krampfanfall. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Diese Reaktionen ähneln den Symptomen einer Allergie und werden daher [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 122026-07-19T15:47:21+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 13

Die Hydrierung sollte laut Leitlinie intravenös, z.B. mit 0,9%iger Kochsalzlösung über 3-4 Stunden vor und 4-6 Stunden nach der Untersuchung durchgeführt werden (1 ml/kg/h). In vielen radiologischen Abteilungen wird vereinfacht 100 ml 0.9%ige Kochsalzlösung/h für 4 h vor und 4 h nach intravenöser Kontrastmittelgabe verabreicht. Die Leitlinie empfiehlt keine alleinige orale Hydrierung - allerdings wird [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 132026-07-19T15:48:14+02:00
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