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DICOM-Fall und Fragen

Klinische Angaben: Pat. m., 62 Jahre, stationär wegen kardialer Dekompensation. Raucher-Anamnese. Steigende Infektparameter, deshalb zunächst Durchführung eines Röntgen Thorax liegend und 3 Tage später einer CT Thorax. Initiales Röntgenbild (Intensivstation) Initiale CT (3 Tage später) [...]

DICOM-Fall und Fragen2026-04-30T12:57:52+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 27

Verletzungen der Aorta nach stumpfem Trauma a: Intima-Flap des thorakoabdominellen Übergangs anterior (Pfeil) b: Traumatisches Pseudoaneurysma der Aorta descendens an typischer Lokalisation (Pfeil)

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 272026-04-15T08:31:06+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 28

Etwa 20% der Patient*innen mit einem infrarenalen Bauchaortenaneurysma weisen zusätzliche periphere Aneurysmen (popliteal und femoral) auf.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 282026-03-27T14:45:10+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 30

Zur Diagnostik und Verlaufskontrolle werden die kontrastverstärkte Sonographie (CEUS), CT, MRT, PET sowie Hybridverfahren (PET-CT/MRT) eingesetzt. Insbesondere die FDG-PET ist sensitiv für eine frühe entzündliche Aktivität, während CT und MRA die anatomische Ausdehnung und Stenosen präzise darstellen. CEUS stellt eine gut verfügbare, bettseitig einsetzbare Alternative zur PET-Bildgebung dar.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 302026-03-27T14:49:27+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 8

Dark-rim Artefakt Das sogenannte „dark-rim“-Artefakt stellt ein typisches Phänomen der MR-Perfusionsbildgebung dar und ist wichtig zu kennen, da es eine myokardiale Ischämie imitieren kann. Im Unterschied zur echten Ischämie ist dieses Artefakt jedoch nicht Ausdruck einer verzögerten Kontrastmittelanflutung, sondern entsteht an der Grenzfläche zwischen Ventrikelhöhle und Endokard und tritt zeitgleich mit dem maximalen intrakavitären Kontrastmittelsignal [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 82026-04-03T12:04:38+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 9

Die Publikation zu den aktualisierten Lake-Louise-Kriterien findest Du hier. Zu den supportiven Kriterien zählen der Perikarderguss, Vorliegen regionaler Wandbewegungsstörungen und/oder eine Funktionseinschränkung (z.B. Zunahme des LV-EDV oder reduzierte Pumpfunktion). Die diagnostische Bedeutung der Endomyokardbiopsie hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Während sie früher als maßgebliches Verfahren zur Sicherung einer Myokarditis galt, verfolgen die aktuellen [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 92026-04-15T08:09:09+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 10

Das reverse Takotsubo-Syndrom ist eine seltene Variante mit basaler Hypo-/Akinesie. In seltenen Fällen kann beim (reversen) Takotsubo-Syndrom auch ein Late Gadolinium Enhancement (LGE) nachweisbar sein.   Takotsubo-Kardiomyopathie MRT einer 60-jährigen Patientin mit akutem Brustschmerzen und Luftnot. a: T2-Mapping im 4-Kammer-Blick b: T2w Black Blood Kurzachsen apikal c: T2w Black Blood Kurzachsen basal Nachweis eines Ödems [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 102026-04-15T08:10:39+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 11

Bei der idiopathischen DCM besitzt das Vorhandensein und die Ausprägung eines LGE eine hohe prognostische Bedeutung. Ein ausgeprägtes LGE ist mit einem ungünstigeren klinischen Verlauf verbunden und geht unter anderem mit einem erhöhten Risiko für ventrikuläre Tachykardien einher, was gegebenenfalls die Indikation für eine ICD-Implantation begründen kann.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 112026-03-26T15:35:26+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 12

Primäre Ursache der hämodynamischen Veränderungen ist eine muskuläre Einengung des linksventrikulären Ausflusstrakts, die zu einer systolischen Flussbeschleunigung führt. In der Folge wirkt der beschleunigte Blutstrom im Sinne eines hydrodynamischen Drag-Effekts mit direktem Druck auf das anteriore Mitralklappensegel, wodurch dieses nach anterior in Richtung Septum verlagert wird. Der Venturi-Effekt, bei dem die Flussbeschleunigung zu einem lokalen [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 122026-04-15T08:15:55+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 13

Bezüglich des Kontrastmittelverteilungsmusters werden drei typische LGE-Formen unterschieden: ein diffus subendokardiales, ein diffus transmurales und ein diffus fleckiges Muster. Bei der kardialen Amyloidose ist die Gadolinium-Kinetik verändert: Sowohl aus dem Myokard als auch aus dem Blutpool kommt es im Vergleich zu gesunden Personen zu einem beschleunigten Wash-out. Aus diesem Grund werden die LGE-Aufnahmen bei Amyloidose-Patienten [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 132026-03-27T15:59:04+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 14

Die Erkrankung kann sich in unterschiedlichen Formen präsentieren: als rechtsdominante Variante (ARVC), als linksdominante Form (ALVC) oder als biventrikuläre Ausprägung.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 142026-03-27T13:26:20+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 16

Myoperikarditis MRT eines 49-jährigen Patienten mit stechenden, lagerungs- und atemabhängige Brustschmerzen, Atemnot und grippeähnlichen Beschwerden. In der Kontrastmittel-gestützten T1w-Sequenz zeigt sich eine unregelmäßige Verdickung sowie eine deutliche Kontrastmittelaufnahme des Perikards (orangene Pfeile). Diese geht insbesondere apikolateral auf das Subepikard über und hat somit eine myokardiale Komponente (Kreis). Zusätzlich ist ein Perikarderguss nachweisbar (weißer Pfeil). Der Befund passt in Zusammenschau [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 162026-07-26T15:23:49+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 17

Überschreitet das Verhältnis von nicht-kompaktiertem zu kompaktiertem Myokard einen Wert von > 2,3, spricht man von einer linksventrikulären Non-Compaction. Da die Normvarianz hoch ist, wird der Begriff der Kardiomyopathie zunehmend durch die Bezeichnung exzessive Trabekularisierung ersetzt. Therapeutisch steht die Behandlung von Herzinsuffizienz und Arrhythmien im Vordergrund.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 172026-03-26T16:00:48+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 19

Ein zentraler Parameter ist die Vermessung der Anulusebene, die als virtuelle Ebene durch die tiefsten Ansatzpunkte (Hinge-Points) der Aortenklappensegel definiert ist und keine anatomische Struktur darstellt. Zudem werden die Abstände der Koronarostien zu dieser Ebene bestimmt. Darüber hinaus erfasst die CT weitere anatomische Faktoren, die den Eingriff und das Outcome beeinflussen können, beispielsweise das Ausmaß und [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 192026-03-27T11:31:06+01:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 20

Die TEE ist das primäre bildgebende Verfahren. Für die Beurteilung der thorakalen Aorta gelten die EKG-synchronisierte CTA und MRA als Goldstandard.

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 202026-03-27T11:36:33+01:00

Herz und Gefäße Teil 2- Frage 21

Primäre Herztumoren sind mit einer Prävalenz von unter 1% äußerst selten. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Kardiomyozyten postmitotisch sind, sich also nach der Embryonalentwicklung nicht mehr teilen. Dadurch ist die Entstehung von Tumoren im Herzgewebe generell unwahrscheinlich. Von den dennoch vorkommenden primären Herztumoren sind etwa 60-75% gutartig. Der häufigste primäre Herztumor bei Erwachsenen ist [...]

Herz und Gefäße Teil 2- Frage 212026-04-15T08:21:34+02:00

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 22

Akute Thromben können signalreich sein, chronische Thromben in seltenen Fällen eine geringe Kontrastmittelaufnahme zeigen.   Thrombus im linken Ventrikel a: Early Gadolinium Enhancement Sequenz im 4-Kammer-Blick mit Nachweis einer hypovaskularisierten Raumforderung am LV-Apex. b: PSIR Sequenz im 2-Kammer-Blick mit Nachweis einer hypovaskularisierten Raumforderung am LV-Apex angrenzend an einen transmuralen Myokardinfarkt. Der Befund passt zu einem [...]

Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 222026-04-15T08:23:41+02:00
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