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MSK Teil 2 – Frage 14

Ein Ganglion (mukoide Zyste) im Verlauf des N. suprascapularis kann an zwei typischen Engstellen auftreten und dort zu einer Nervenkompression führen. Lokalisationen: Incisura scapulae: Der Nerv zieht hier unter dem Lig. transversum scapulae superius hindurch. Ein Ganglion an dieser Stelle komprimiert den Nerv vor Abgabe seiner motorischen Äste → betroffen sind M. supraspinatus und M. [...]

MSK Teil 2 – Frage 142026-06-15T09:01:11+02:00

MSK Teil 2 – Frage 15

Das subakromiale Impingement entsteht durch eine mechanische Einengung des Subakromialraums, in dem die Supraspinatussehne zwischen Humeruskopf und dem korakoakromialen Bogen eingeklemmt wird. Dieser Bogen besteht aus Akromion, Ligamentum coracoacromiale und Processus coracoideus. Die chronische Kompression führt zu Sehnendegeneration, Bursitis subacromialis und schließlich zur Ruptur. Im Röntgen zeigt ein Humeruskopf-Akromion-Abstand < 7 mm die Enge an. [...]

MSK Teil 2 – Frage 152026-06-18T19:57:50+02:00

MSK Teil 2 – Frage 16

Klassifikation nach Rockwood: Grad I bezeichnet eine Zerrung des AC-Bandes bei intakten Strukturen – die Schulter ist stabil und wird konservativ behandelt. Grad II zeigt einen Riss des AC-Bandes bei gezerrtem, aber intaktem CC-Band. Es besteht eine Subluxation, die meist noch konservativ behandelt werden kann. Grad III bezeichnet den vollständigen Riss beider Bänder (AC und [...]

MSK Teil 2 – Frage 162026-06-15T09:01:39+02:00

Fall 5: Key Facts und Take Aways

Das Wichtigste in Kürze: Programmstart & Eckdaten Start: 1. April 2026 als GKV-Kassenleistung (G-BA-Bestätigung am 13. März 2026) Anspruchsberechtigte: ca. 5,5 Mio. Menschen in Deutschland Evidenzbasis: NLST (20% Mortalitätsreduktion), NELSON (24% Männer, 33% Frauen) Regulatorischer Weg: BfS → BMUV (LuKrFrühErkV, Mai 2024) → G-BA (KFE-RL-Beschluss Juni 2025) Anspruchsberechtigung (alle Kriterien [...]

Fall 5: Key Facts und Take Aways2026-05-03T19:24:47+02:00

V-Lung-RADS 2022: Systematische Befundung

Hier findest Du das Positionspapier zur Implementierung eines nationalen organisierten Programms in Deutschland zur Früherkennung von Lungenkrebs als PDF-Download. Darin enthalten ist eine kondensierte Form von V-LUNG-RADS (die ausführlichere Version mit allen Anmerkungen findest Du im Dokument darunter ab S. 3). Du kannst Dir beide PDFs ausdrucken, aufhängen oder aufbewahren – [...]

V-Lung-RADS 2022: Systematische Befundung2026-05-03T19:24:39+02:00

Das neue Lungenkrebs-Screening-Programm

Hier findest Du alle wichtigen Studien, die ich im Video erwähnt habe (NLST, NELSON, HANSE) als PDF-Download. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit den Details einmal vertraut zu machen! Außerdem kannst Du Dir hier einen Überblick über die Datengrundlage, alle Empfehlungen und auch zukünftig hinzukommende [...]

Das neue Lungenkrebs-Screening-Programm2026-05-03T19:24:35+02:00

Fall 5: Auflösung

Hier sind die beiden Leitlinien (1. Nicht-kleinzellige Karzinome, 2. Kleinzellige Karzinome) inkl. der TNM-Klassifikation in der aktuellen Auflage. Mit diesen beiden Leitlinien solltest Du auf jeden Fall vertraut sein, wenn Du Thorax-CTs befundest und/oder am Lungenkrebs-Screening teilnimmst.

Fall 5: Auflösung2026-05-03T19:24:22+02:00

Fall 5: Follow-Up

Das hier ist die Röntgen- und CT-Verlaufskontrolle nach 6 Monaten. Leider war der Befund ja initial tatsächlich nicht gesehen worden. Was ist mit der Raumforderung passiert? Röntgen Thorax in 2 Ebenen CT Thorax mit i.v. KM [...]

Fall 5: Follow-Up2026-05-03T19:24:31+02:00

Fall 5: DICOM-Fall und Fragen

Klinische Angaben: Pat. m., 62 Jahre, stationär wegen kardialer Dekompensation. Raucher-Anamnese. Steigende Infektparameter, deshalb zunächst Durchführung eines Röntgen Thorax liegend und 3 Tage später einer CT Thorax. Initiales Röntgenbild (Intensivstation) Initiale CT (3 Tage später) [...]

Fall 5: DICOM-Fall und Fragen2026-05-03T19:24:17+02:00

Fall 4.8 (Teil 2)

Die Fraktur war im Röntgen ja wirklich schwer zu sehen - das ist genau der Zeitpunkt, wo wir über ergänzende Diagnostik nachdenken müssen. In diesem Fall wurde sogar beides, CT und MRT, gemacht. Gut für Dich - denn so kannst Du dich mit beiden Modalitäten ein wenig vertraut machen. Schau dir zunächst die [...]

Fall 4.8 (Teil 2)2026-05-11T06:39:35+02:00

Fall 4.11: Zusammenfassung

Zwei Frakturtypen, die es nur beim Kind gibt Wulst- und Grünholzfraktur sind inkomplette Frakturen – und sie existieren so nur im wachsenden Skelett. Der Grund liegt in der besonderen Biomechanik des kindlichen Knochens: Er ist elastischer, das Periost dicker und belastbarer als beim Erwachsenen. Statt vollständig zu brechen, gibt der Knochen auf andere Weise [...]

Fall 4.11: Zusammenfassung2026-05-18T08:13:34+02:00

MSK Teil 1 – Frage 22

Radiologische Instabilitätszeichen im CT und Röntgen: Beteiligung der Hinterkante (mittlere Säule) mit Einengung des Spinalkanals. Vergrößerter Interspinalabstand (hintere Säule) als Zeichen des Bandschadens. Subluxation der Facettengelenke. Wirbelkörperhöhenverlust von über 50%.

MSK Teil 1 – Frage 222026-06-18T19:52:02+02:00

MSK Teil 1 – Frage 24

Hypertrophe Pseudarthrose: Es ist reichlich Kallus vorhanden, der den Frakturspalt jedoch nicht überbrückt. Die Ursache liegt in einer unzureichenden mechanischen Fixation bei ausreichender Blutversorgung. Radiologisch imponiert ein "Elefantenfuß" – sklerotische, verbreiterte Fragmentenden mit reichlich Kallus. Die Therapie ist eine verbesserte Stabilisierung. Atrophe Pseudarthrose: Es ist kaum oder keine Kallusbildung vorhanden. Die Ursache liegt in einer [...]

MSK Teil 1 – Frage 242026-06-15T09:10:00+02:00

MSK Teil 1 – Frage 25

Der Radiologe beschreibt die "knöcherne Durchbauung" – nicht "belastungsstabil" oder "primär fest". Diese Begriffe sind klinischer Natur und gehören in den Arztbrief des Operateurs, nicht in den radiologischen Befund. Die vollständige radiologische Konsolidierung einer diaphysären Fraktur dauert in der Regel drei bis sechs Monate. Spongiöse Frakturen (Wirbelkörper, Metaphysen) konsolidieren schneller. Kallus im Röntgen wird erst [...]

MSK Teil 1 – Frage 252026-04-11T11:13:21+02:00

MSK Teil 1 – Frage 26

Radiologischer Verlauf der Myositis ossificans: Frühphase (Woche 2–4): Unscharfe, wolkige Weichteilkalkschatten im betroffenen Muskel, ohne klare Begrenzung. Spätstadium: Eine gut abgegrenzte, reife Knochenstruktur mit erkennbarer Kortikalis und Spongiosa. Nie frühzeitig biopsieren! Im frühen Stadium zeigt die Myositis ossificans ein zelluläres Bild, das fälschlicherweise wie ein Sarkom aussehen kann. Erst nach sechs Wochen ist das Zonenphänomen [...]

MSK Teil 1 – Frage 262026-04-11T11:45:52+02:00
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