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MSK Teil 3 – Frage 21

MRT-Zeichen der Quadrizepssehnenruptur: Vollständige Unterbrechung der Sehnenstruktur: In der fettgesättigten T2w/PDw-Sequenz ist die Kontinuität der Sehne proximal der Patella vollständig unterbrochen. Flüssigkeitssignal im Defekt: Im Riss sammelt sich Gelenkflüssigkeit oder Hämatom, das als T2w/PDw hyperintenses Signal erkennbar ist. Retraktion des Muskelbauchs: Der M. quadrizeps zieht sich nach proximal zurück – je nach Ausmaß der Retraktion [...]

MSK Teil 3 – Frage 212026-06-15T08:50:49+02:00

MSK Teil 3 – Frage 22

Die Chondropathia patellae ist eine degenerativ-belastungsbedingte Schädigung des retropatellaren Gelenkknorpels. Sie betrifft bevorzugt junge, aktive Patient*innen und ist eine häufige Ursache für anteriore Knieschmerzen. Klassifikation nach dem MRT-Knorpelschaden (ICRS-analog): Grad I: Signalveränderung im Knorpel ohne Oberflächendefekt – Erweichung und frühe Fibrillarisierung des Knorpels. Grad II: Oberflächlicher Defekt von weniger als 50% der Knorpeldicke. Grad III: [...]

MSK Teil 3 – Frage 222026-06-15T08:51:05+02:00

MSK Teil 3 – Frage 24

Die MRT des Sprunggelenks umfasst das obere Sprunggelenk (OSG = Tibiotalargelenk) und das untere Sprunggelenk (USG = Subtalargelenk). Sie ist der Goldstandard für die Beurteilung von Sehnen, Bändern, Knorpel und Knochen. Die Tibialis-posterior-Sehne ist die klinisch wichtigste mediale Sehne. Eine Ruptur oder Insuffizienz kann zu einem erworbenen Knick-Plattfuß (Pes planovalgus) führen. Eine exzellente Übersicht über [...]

MSK Teil 3 – Frage 242026-05-15T14:42:07+02:00

MSK Teil 3 – Frage 25

Das entscheidende Klassifikationskriterium ist die Höhe der Fibulafraktur im Verhältnis zur Syndesmose (= untere Tibiofibularverbindung). Die Integrität der Syndesmose bestimmt die Stabilität des Sprunggelenks. Weber A: Die Fibulafraktur liegt unterhalb der Syndesmose. Die Syndesmose ist intakt und das Sprunggelenk ist stabil. Eine konservative Therapie ist in der Regel möglich. Weber B:  Die Fibulafraktur liegt auf [...]

MSK Teil 3 – Frage 252026-06-15T08:52:08+02:00

MSK Teil 3 – Frage 1

Genauer gesagt liegt hier eine laterale Kompressionsverletzung (Typ B2 nach der Tile-Klassifikation) vor.

MSK Teil 3 – Frage 12026-06-15T08:46:59+02:00

MSK Teil 3 – Frage 2

Bei dem 2-Pfeiler-Modell nach Judet und Letournel wird das Acetabulum in einen vorderen und einen hinteren Pfeiler unterteilt. Der vordere Pfeiler verläuft von der Crista iliaca zum Os pubis und umfasst die vordere Gelenkfläche. Der hintere Pfeiler umfasst das Os ischii und die hintere Gelenkfläche einschließlich der Incisura ischiadica. Die zwei entscheidenden Röntgen-Hilfslinien (a.p.-Beckenaufnahme): Linie [...]

MSK Teil 3 – Frage 22026-06-15T08:47:12+02:00

MSK Teil 3 – Frage 3

Proximale Femurfrakturen Proximale Femurfrakturen werden nach ihrer anatomischen Lokalisation in intrakapsuläre und extrakapsuläre Frakturen eingeteilt: Intrakapsuläre Frakturen liegen innerhalb der Hüftgelenkkapsel umfassen: Femurkopffrakturen Schenkelhalsfrakturen (80% medial, 10% intermediär, 4% lateral) klinisch relevant wegen des erhöhten Risikos einer Durchblutungsstörung des Femurkopfes Extrakapsuläre Frakturen liegen außerhalb der Gelenkkapsel umfassen: Pertrochantäre Frakturen: Frakturverlauf zwischen Trochanter major und minor [...]

MSK Teil 3 – Frage 32026-06-13T08:11:32+02:00

MSK Teil 3 – Frage 4

Neben der klassischen AO-Klassifikation der proximalen Femurfrakturen gibt es zwei Klassifikationen der Oberschenkelhalsfrakturen, die man kennen sollte: die Pauwels-Klassifikation und die Garden-Klassifikation.

MSK Teil 3 – Frage 42026-06-18T20:24:41+02:00

MSK Teil 3 – Frage 6

Schenkelhalsstressfrakturen entstehen durch repetitive Belastung ohne adäquates Einzeltrauma – klassisch bei Langstreckenläufern, Rekruten oder Leistungssportler*innen. Als wichtiger Risikofaktor gilt eine niedrige Energieverfügbarkeit im Rahmen des sogenannten Relative Energy Deficiency in Sport (RED-S), eines erweiterten Konzepts der früheren Female Athlete Triad (Energiemangel, Menstruationsstörung und verminderte Knochendichte). RED-S kann sowohl Frauen als auch Männer betreffen. Das Röntgen [...]

MSK Teil 3 – Frage 62026-06-15T08:47:54+02:00

MSK Teil 3 – Frage 7

Beckenavulsionen treten typischerweise bei Jugendlichen mit noch offenen Apophysenfugen auf. Ein explosiver Muskelzug – beim Sprint oder beim Spagat – reißt die Apophyse vom Knochen ab, weil die Wachstumsfuge die schwächste Stelle der Knochen-Sehnen-Verbindung ist. Drei typische Lokalisationen: Spina iliaca anterior inferior → M. rectus femoris: Entsteht durch explosiven Sprint. Der M. rectus femoris zieht [...]

MSK Teil 3 – Frage 72026-06-15T08:48:11+02:00

MSK Teil 3 – Frage 10

Segond-Fraktur = Avulsionsfraktur am lateralen Tibiaplateau → Assoziation mit vorderer Kreuzbandruptur (Ausdruck einer ausgeprägten ligamentären Instabilität) → MRT zur weiteren Diagnostik obligat.

MSK Teil 3 – Frage 102026-05-15T14:16:30+02:00

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