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Fall 15: Epikrise

Die akute Vertebralisdissektion war in diesem Fall mutmaßlich provoziert durch die Armübungen. Durch die Lösung von embolischen Thromben und die Stenose des Gefäßlumens durch das Wandhämatom besteht die Gefahr eines ischämischen Schlafanfalls. Die akute Gefäßdissektion ist die häufigste Ursache von Schlaganfällen bei Patient*innen unter 50 Jahre. Der Patient zeigte die typische Klinik einer Vertebralisdissektion und [...]

Fall 15: Epikrise2025-07-29T22:37:55+02:00

Fall 15: Auflösung

1 und 2:A - Dissektion der linken A. vertebralis nach Eintritt in den Vertebraliskanal auf Höhe HWK 5-7. Beachte die filiforme Kontrastierung / hochgradige Stenose des Gefäßes. Und hier nochmal als Zusammenfassung der Experten-Befund:

Fall 15: Auflösung2025-07-29T22:37:55+02:00

Fall 15: Anamnese und Fragestellung

Klinische Angaben: Ein 39-jähriger Patient stellt sich mit zunehmendem Schwindel nach Armübungen vor 6 Tagen vor. Seit dem Vortag hat der Patient periphere Gesichtsfeldausfälle und Kopfschmerzen. Fragestellung: Gefäßdissektion? Infarkt? Nach Stellung der rechtfertigenden Indikation werden eine native CCT und CT-Angiographie der Kopf-Hals-Gefäße durchgeführt.

Fall 15: Anamnese und Fragestellung2025-07-29T22:38:01+02:00

Fall 14: Epikrise

Bei der Patientin lag ein hämorrhagischer Schlaganfall aufgrund einer Ponsblutung vor. Die Faktoren Alter (> 65 Jahre) bekannter arterieller Hypertonus typische Lokalisation der Blutung im medianen Pons sprechen für eine hypertensive Genese der intrazerebralen Blutung. Hypertensive Blutungen sind häufig rund oder oval und kommen hauptsächlich in den Stammganglien (60-65%) und Thalamus (15-25%) vor. Weniger häufig [...]

Fall 14: Epikrise2025-07-29T22:38:01+02:00

Fall 14: Auflösung

A - Intraparenchymale Blutung im Pons; kein PerifokalödemB - Ausgedehnte konfluierende Mikroangiopathie im Centrum semiovale beidseits (Fazekas Grad 3)C - Postischämischer Defekt im linken Nucleus caudatus Und hier nochmal als Zusammenfassung der Experten-Befund:

Fall 14: Auflösung2025-07-29T22:38:01+02:00

Fall 14: Anamnese und Fragestellung

Klinische Angaben: Eine 70-jährige Patientin berichtet über Gefühlsstörungen in der rechten Hand. In der Notaufnahme verschlechtert sich die Patientin plötzlich und muss bei zunehmender Vigilanzminderung Schutz-intubiert werden. Vorerkrankungen: Arterieller Hypertonus, Vorhofflimmern, Diabetes Typ 2 Fragestellung: Intrakranielle Blutung? Infarkt? Nach Stellung der rechtfertigenden Indikation wird eine native CCT durchgeführt.

Fall 14: Anamnese und Fragestellung2025-07-29T22:38:07+02:00

Fall 13: Epikrise

Aufgrund der rapiden Verschlechterung des Kindes und dem sonographischen Befund war die Indikation zur Schnittbildgebung gegeben. Dabei ist die CCT der MRT darin überlegen, dass diese direkt im Schockraum erfolgen kann und die Untersuchungszeit kurz ist. Ebenfalls können Frakturen besser darstellt werden als in der MRT. Die Durchführung der MRT bei kleinen Kindern erfordert in [...]

Fall 13: Epikrise2025-07-29T22:38:07+02:00

Fall 13: Auflösung

1:A1 - Akutes epidurales Hämatom mit hyperdensen BlutanteilenA2- Akutes epidurales Hämatom mit hypodensen (nicht vollständig geronnenen) BlutanteilenB - Flächige, territoriale Hypodensitäten rechts hemisphärisch, DD.: Infarkt DD.: ÖdemC - Deutliche Mittellinienverlagerung nach linksD - Transtentorielle Herniation rechtsE - Deutliches Galeahämatom rechts frontotemporoparietal 2:F - Subfalcine Herniation rechts 3:G1 - Fraktur rechts parietalG2 - Fraktur [...]

Fall 13: Auflösung2025-07-29T22:38:07+02:00

Fall 13: Anamnese und Fragestellung

Klinische Angaben: Ein 6 Monate altes Kind war beobachtet aus 2 m Höhe auf den Hinterkopf gefallen und wurde von den Eltern in die Notaufnahme gebracht. Im kurzen Verlauf von 1-2 Stunden trübt das Kind zunehmend ein. Sonographisch besteht der Verdacht auf eine raumfordernde extraaxiale Blutung. Fragestellung: Intrakranielle Blutung?

Fall 13: Anamnese und Fragestellung2025-07-29T22:38:13+02:00

Fall 12: Epikrise

Bei der Patientin lag eine venöse Stauungsblutung bei einer mehrsegmentalen, langstreckigen Sinusthrombose vor. Achte bei der Befunderstellung auf die korrekten Begriffe: Sinusthrombose oder Hirnvenenthrombose. Der Begriff „Sinusvenenthrombose“ ist falsch, da Sinus keine Venen sind, sondern Duraduplikaturen. Nach der nativen CCT wäre alternativ auch die Durchführung einer MRT des Schädels mit Kontrastmittel zur Diagnosefindung möglich gewesen, [...]

Fall 12: Epikrise2025-07-29T22:38:13+02:00

Fall 12: Auflösung

A1 - Thrombose im linken Sinus transversusA2 - Thrombose im distalen linken Sinus sigmoideus und proximalen Vena jugularis internaB - Pacchionische Granulation im rechten Sinus transversus Und hier nochmal als Zusammenfassung der Experten-Befund:

Fall 12: Auflösung2025-07-29T22:38:13+02:00
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