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Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 9

Gerade das Anfangsstadium innerhalb der ersten 24 Stunden nach Symptombeginn kann sehr variabel sein. Es gibt Patient*innen mit akutem zerebralem Gefäßverschluss, bei denen auch nach 12 Stunden keine Infarktdemarkierung in der nativen CCT sichtbar ist. Umgekehrt gibt es auch Patient*innen, bei denen bereits nach einer Stunde nach Symptombeginn ausgedehnte Hypodensitäten DD: akuter Infarkt nachweisbar sind. [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 92025-08-13T09:58:38+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 10

Typische Perfusionskarten in der Schlaganfalldiagnostik sind: Zerebrales Blutvolumen (CBV, cerebral blood volume) Zerebraler Blutfluss (CBF, cerebral blood flow) Mittlere Transitzeit (MTT, mean transit time) Zeit zur Drainage (TTD, time to drain) Die CT-Perfusion bildet dennoch nur eine Momentaufnahme ab und ist ein Verfahren, das stark vom Blutdruck bzw. Herz-Kreislauf-System beeinflusst werden kann. Bei Patient*innen, die [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 102025-08-12T18:53:24+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 11

Die Parameter CBV, CBF und MTT stehen in folgendem Zusammenhang: CBF = CBV / MTT Die Differenzierung zwischen akuter Ischämie und akutem Infarkt ist wichtig und kann therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen. Die akute Ischämie ist potenziell reversibel und entspricht der Penumbra. Der akute Infarkt ist irreversibel (bereits untergegangenes Hirnparenchym) und ist zum einen in [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 112025-08-13T08:29:20+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 16

Trotz der genannten theoretischen Unterschiede ist es bildmorphologisch häufig nicht möglich, beide Pathologien auseinander zu halten, insbesondere wenn nur Anteile des limbischen Systems betroffen sind (z.B. nur temporomesiale Strukturen wie Hippocampus oder Gyrus parahippocampalis).

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 162025-08-11T17:58:34+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 17

Die klinischen Beschwerden ähneln denen von Patient*innen mit einer Herpes-simplex-Enzephalitis, jedoch ist die HSV-Enzephalitis gegenzeichnet durch einen akuten Verlauf mit Fieber. Neben dem kleinzelligen Lungenkarzinom mit Anti Hu-Antikörpern, welche in den meisten Fällen ursächlich für die paraneoplastische limbische Enzephalitis ist, tritt die Erkrankung auch bei folgenden Tumoren auf: Keimzelltumor des Hodens Mammakarzinom Ovarialkarzinom Hodgkin-Lymphom Teratom [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 172025-08-11T18:37:45+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 18

Zu den Virusenzephalitiden gehören beispielsweise: Zytomegalie-Virus-Enzephalitis Ebstein-Barr-Enzephalitis Varizella-zoster-Enzephalitis Progressive multifokale Enzephalopathie (JC-Virus) Frühsommer-Meningoenzephalitis HIV-Enzephalitis Masernvirus-Enzephalitis Die radiologischen Befunde bei Virusenzephalitiden können sehr heterogen sein. Häufig finden sich T2w/FLAIR hyperintense Veränderungen des Marklagers. Es können jedoch auch Kortex, Basalganglien, Hirnstamm und Kleinhirn beteiligt sein. Die Rolle der Bildgebung liegt in der Differenzierung gegenüber ischämischen und neoplastischen [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 182025-08-11T18:38:11+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 19

Die klinische Symptomatik ist häufig nicht spezifisch. In den überwiegenden Fällen liegen keine manifesten, klinischen Entzündungszeichen vor. Durch die raumfordernde Komponente und in Abhängigkeit der Abszesslokalisation kommt es primär zu fokalen, neurologischen Defiziten, epileptischen Anfällen oder Zeichen des erhöhten Hirndrucks, wodurch die Patient*innen vorstellig werden. Risikofaktoren für die Entstehung eines zerebralen Abszesses sind: Zahnabszess Sinunasale [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 192025-08-11T18:38:37+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 20

Die Kapsel ist am besten in der SWI und in der T2w/FLAIR sichtbar. Das dual rim sign wird bei ca. 75% der Abszessbefunde nachgewiesen: Dabei sind zwei konzentrische Säume in der SWI (innere: hyperintens, äußere: hypointens) um die Abszesshöhle abgrenzbar – diese sind glatt begrenzt und komplett geschlossen. Das dural rim sign ist eine Möglichkeit, [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 202025-08-11T18:39:24+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 21

In diesem Fall lag eine bakterielle Meningitis vor. In nur der Hälfte der Fälle ist ein bildmorphologisches Korrelat einer Meningitis nachweisbar.  Die häufigsten bakteriellen Erreger sind: Haemophilus influenzae Streptococcus pneumoniae Neisseria meningitidis (Meningokokken) Häufige Ursache einer Meningitis ist die Fortleitung einer lokalen Entzündung der Nasennebenhöhlen oder Mittelohr/Mastoidzellen über die Schädelbasis nach intrakraniell. Darüber hinaus kann [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 212025-08-11T18:40:34+02:00

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 22

In der MRT lässt sich zwischen der Leptomeninx (Pia mater und Arachnoidea mater) sowie der Pachymeninx (Dura mater) differenzieren. Sowohl eine Verdickung der Leptomeninx als auch der Pachymeninx kann auf einen entzündlichen Prozess hindeuten. Bei der Leptomeninx kann die Konfiguration (linear/glatt versus nodulär/irregulär) der Kontrastmittel-Anreicherung auf die Ursache hindeuten: Eine lineare, glatt begrenzte Kontrastmittel-Anreicherung entlang [...]

Neurodegenerative und Entzundliche Erkrankungen – Frage 222025-08-11T18:41:00+02:00
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