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Intrakranielle Tumore – Frage 12

In der Diagnostik von hirneigenen Tumoren bzw. Hirntumoren ist es wichtig, alle erforderlichen Standard-Sequenzen in die Beurteilung einzubeziehen. Die aktuelle Leitlinie empfiehlt, dass bei der Diagnostik von Gliomen die Schichtdicke der Sequenzen 5 mm nicht überschreiten sollte. Darüber hinaus werden für die Untersuchung 3 Ebenen empfohlen sowie T2w oder FLAIR-Sequenzen in mindestens 2 Ebenen. Den [...]

Intrakranielle Tumore – Frage 122025-08-09T10:14:05+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen Fälle – Frage 18

Frage 5/5 Die zuverlässigsten bildmorphologischen Diagnosekriterien eines NPH sind das DESH-Zeichen und der Corpus-callosum-Winkel: 1. Das DESH-Zeichen („disproportional enlarged subarachnoid space hydrocephalus“) beschreibt die Diskrepanz zwischen dem erweiterten, ballonierten Ventrikelsystem bzw. der erweiterten Sylvischen Fissur und den enggestellten vertexnahen äußeren Liquorräumen. Ein hoher DESH-Score (mit weiteren Kriterien im Punktesystem) ist ein Prädiktor für eine klinisch [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen Fälle – Frage 182025-04-29T21:06:13+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 1

Der ischämische Schlaganfall ist bedingt durch eine akute zerebrale Durchblutungsstörung im arteriellen (und deutlich seltener im venösen) Stromgebiet. Der hämorrhagische Schlaganfall umfasst die intrazerebrale Blutung (ca. 10-15%) sowie die Subarachnoidalblutung (ca. 5%). Beide Formen lassen sich anhand anamnestischer Angaben oder klinischer Befunde nicht differenzieren. In der Prähospitalphase hat sich unter anderem der FAST-ED Score etabliert, welcher [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 12025-08-13T10:00:32+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 2

Die fünf genannten Ursachen entsprechen den fünf Gruppen der TOAST-Klassifikation: „Makroangiopathie“, „Kardial embolisch“, „Mikroangiopathie“, „Andere Ätiologie“ und „Unklare Ätiologie“. Die TOAST-Klassifikation (benannt nach der klinischen Studie „Trial of Org 10172 in Acute Stroke Treatment“) ordnet somit die Ursachen des ischämischen Schlaganfalls und ist das meistverwendete Klassifikationssystem für Schlaganfallsubgruppen in der Fachliteratur.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 22025-08-12T18:50:47+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 3

Endstrominfarkte sind Infarkte im distalen Versorgungsgebiet der penetrierenden Arterien („letzte Wiesen“). Grenzzoneninfarkte sind zwischen den Versorgungsgebieten der Anterior-/Media-/Posteriorterritorien lokalisiert. Lakunäre Infarkte definieren sich über ihre Ausdehnung (max. 2 cm groß) und ihre Lokalisation (subkortikal und in den tiefen Hirnarealen / perforierenden Endarterien in den Stammganglien und Thalami lokalisiert - nicht kortikal).   Infarkttypen im nativen [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 32025-08-13T08:25:01+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 4

Bei hämodynamischen Infarkten in allen Versorgungsgebieten (vorderes und hinteres Stromgebiet) sollte auch an systemische hämodynamische Prozesse (z.B. vermindertes Herzzeitvolumen) gedacht werden.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 42025-08-12T18:51:08+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 6

Falls ein Gefäßverschluss in der CT-Angiographie vorliegt, kann entschieden werden, ob der zerebrale Gefäßverschluss endovaskulär erreicht werden und eine mechanische Thrombektomie durchgeführt werden kann. Das Ausmaß und die Lokalisation des noch zu rettenden Gewebes in der CT-Perfusion ist entscheidend für die Abwägung einer rekanalisierenden Therapie. Patient*innen, die die Voraussetzung für eine endovaskuläre Schlaganfalltherapie erfüllen, sollen [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 62025-08-13T10:03:21+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 8

Die Differenzierung zwischen akuter Ischämie und akutem Infarkt ist wichtig und kann therapeutische Konsequenzen nach sich ziehen: Die akute Ischämie ist potenziell reversibel und entspricht der Penumbra (des noch zu rettenden Gewebes). Der akute Infarkt ist irreversibel (bereits untergegangenes Hirnparenchym) und ist in der nativen CCT als hypodense Infarktdemarkation erkennbar. Das hyperdense Gefäßzeichen entspricht dem blutreichen [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 1 – Frage 82025-11-01T10:42:12+01:00
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