Open to access this content

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 2

Durch die offene Verbindung liegt ein erhöhtes Risiko für eine Infektion bzw. Meningitis vor. Liegt eine geschlossene Verletzung mit intakter Dura vor, besteht ein „gedecktes“ Schädel-Hirn-Trauma. Die Schweregradeinteilung eines Schädel-Hirn-Traumas erfolgt anhand der Glasgow Coma Scale (leicht: GCS 13–15; mittel: GCS 9–12 und schwer: GCS ≤ 8).

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 22025-08-07T14:24:39+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 3

Alternativ zur CT-Angiographie kann eine native CT des Mittelgesichts und/oder der HWS (z.B. bei anamnestischer Kontrastmittelallergie oder manifester Hyperthyreose) erfolgen. Bei Patient*innen mit einem Schädel-Hirn-Trauma (ohne Indikation zur Schockraumbehandlung) gibt es keine einheitlichen Empfehlungen bezüglich der Zusatzdiagnostik mittels CT-Angiographie. In der Regel ist eine spezielle SOP für die radiologische Bildgebung in Traumazentren hinterlegt, die ein [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 32025-08-07T14:49:13+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 4

Die Antwort ist der Leitlinie „Schädel-Hirn-Trauma im Erwachsenenalter“ der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (2015) entnommen. Die Leitlinie unterscheidet absolute und fakultative (bzw. relative) Indikationen zur Durchführung einer kranialen CT. Eine fakultative Indikation besteht bei: unklaren Angaben über die Unfallanamnese starken Kopfschmerzen Intoxikationen mit Alkohol und Drogen Hinweisen auf ein Hochenergietrauma Den Link zur S2e Leitlinie [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 42025-08-08T08:50:52+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 5

Die Antwort ist der Leitlinie „Schädel-Hirn-Trauma im Kindes- und Jugendalter“ (2022) entnommen. Bei Vorliegen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas ist die Durchführung einer CT aus Gründen des Strahlenschutzes nicht zu hinterfragen. Dazu werden kindgerechte Untersuchungsprotokolle angewandt. Bei den meisten (> 95%) Schädel-Hirn-Traumata ohne Bewusstseinsstörung bei Kindern muss die Indikation einer CT differenziert erfolgen, da Kinder besonders empfindlich für [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 52025-08-08T08:27:32+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 7

Neben der am häufigsten vorkommenden Verletzung der A. meningea media kann auch eine Verletzung der Sinus zu einem epiduralen Hämatom führen. Dabei wird der verletzte Sinus meist angehoben.

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 72025-08-07T15:44:07+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 8

Epidurale Hämatome sind zwar nicht suturenüberschreitend; sie sind jedoch nicht durch die venösen Sinus in ihrer Begrenzung limitiert. Über 95% der epiduralen Hämatome sind supratentoriell lokalisiert. Typischerweise sind akute extraaxiale Blutungen CT-morphologisch hyperdens – sollte eine Blutung inhomogen mit hypodensen Anteilen vorliegen, bedeutet dies im Umkehrschluss, dass das Blut noch nicht geronnen ist („swirl sign“) [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 82025-08-08T08:30:20+02:00

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 11

Mehrzeitige subdurale Blutungen erkennt man an bestehenden Septierungen und unterschiedlich dichten Kompartimenten innerhalb der Blutung. Im Verlauf können somit akut auf chronische subdurale Hämatome entstehen, insbesondere bei Patient*innen mit gerinnungshemmender Medikation. Bei raumfordernden subduralen Hämatomen wie im Fall von Frage 10 können diese auch konvex imponieren (siehe rechts temporal). Aufgrund der Ausdehnung über die Suturen [...]

Neurotraumata und Liquorzirkulationsstorungen – Frage 112025-08-07T16:17:43+02:00
Go to Top