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Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 25

Die Entscheidung, welche Behandlungsmethode favorisiert wird, ist abhängig von verschiedenen Faktoren (z.B. Lokalisation und Morphologie des Aneurysmas, Zugangsweg für die endovaskuläre Therapie, Spezialisierung des Neuro-Zentrums, Patientenalter). Die Behandlung sollte interdisziplinär zwischen den Hauptfachabteilungen (Neurochirurgie oder Neurologie und Neuroradiologie) abgestimmt werden.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 252025-08-14T14:07:18+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 26

Die Time-of-Flight Angiographie oder KM-MR-Angiographie haben eine hohe Auflösung und werden häufig bei Patient*innen mit autosomal-dominanter polyzystischer Nierenkrankheit oder familiärer Aneurysma-Anamnese (≥ 2 erstgradige Angehörige mit Subarachnoidalblutung oder Aneurysma) zum Aneurysma-Screening durchgeführt. Dennoch muss beachtet werden, dass Aneurysmen mit einer Größe von unter 3 mm nicht nachweisbar sind.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 262025-08-14T16:07:44+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 27

Es gibt regionale Unterschiede bezogen auf die Prävalenz von zerebralen Aneurysmen. Finnen und Japaner haben eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von zerebralen Aneurysmen und ein erhöhtes Rupturrisiko.  Zerebrale Aneurysmen sind meist asymptomatisch und Zufallsbefunde. In der MRT werden sie (wenn nicht in der Gefäßdarstellung) in T2w-gewichteten oder in T1w-gewichteten Kontrastmittel-gestützten Sequenzen entdeckt.

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 272025-08-14T14:08:31+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 28

Die Faktoren sind im Einzelnen: Aneurysma-spezifische Faktoren: Größe, Morphologie, Lokalisation Patient*innen-spezifische Faktoren: Alter, Risikofaktoren (z.B. familiäre Disposition, Rauchen, Hypertonie), Komorbiditäten bzw. periprozedurales Risiko, Patientenwunsch Symptomatik: Hirnnervenausfälle durch Aneurysmakompression Es ist nicht abschließend geklärt, welche (unrupturierten) Aneurysmen behandelt werden müssen (und welche nicht). Die zwei wichtigsten Patient*innen-spezifischen Faktoren sind die arterielle Hypertonie und der Nikotinabusus. Daher [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 282025-08-14T15:52:45+02:00

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 29

Die Durchführung einer apparativen Diagnostik zum Irreversibilitätsnachweis des Hirnfunktionsausfalls ist der letzte Schritt in der Stufendiagnostik. Die häufigste ergänzende apparative Diagnostik ist das Elektroenzephalogramm (EEG). Mittels Duplex- oder Doppler-Sonographie kann ebenfalls der zerebrale Perfusionsstillstand nachgewiesen werden. Jedoch ist die Modalität bei offenem Schädel-Hirn-Trauma oder nach erfolgter Kraniotomie kontraindiziert. Zum Zeitpunkt der CT-Untersuchung muss ein ausreichender arterieller [...]

Neurovaskulare Erkrankungen Teil 3 – Frage 292025-08-14T14:09:05+02:00
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