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Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 9

Die wasserlöslichen Kontrastmittel besitzen eine gemeinsame Grundstruktur mit einem Trijodbenzolring. Das Jod ist hierbei die Röntgenkontrast gebende Substanz, da es aufgrund der hohen Ordnungszahl (Z=53) eine hohe Absorptionsfähigkeit besitzt. Das wasserunlösliche röntgenpositive Kontrastmittel Bariumsulfat besitzt ebenfalls aufgrund der Ordnungszahl von Z=56 eine hohe Absorptionsfähigkeit. Der Vollständigkeit halber gibt es auch die eher selten verwendeten, ölhaltigen [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 92025-08-01T12:46:27+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 10

Nicht-ionische jodhaltige Kontrastmittel sind besser verträglich als ionische jodhaltige Kontrastmittel und werden daher für intravasale Untersuchungen angewandt. Aufgrund des höheren Nebenwirkungsprofils der ionischen Röntgenkontrastmittel (wie z.B. Gastrografin®) im Vergleich zu den nicht-ionischen Röntgenkontrastmittel sind diese in Deutschland nicht mehr für die intravasale Anwendung zugelassen. Ionische Röntgenkontrastmittel sind im Allgemeinen preisgünstiger als nicht-ionische Röntgenkontrastmittel und der [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 102025-08-02T18:45:58+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 12

Die Menge des Kontrastmittels ist von verschiedenen Faktoren abhängig: der Untersuchung; CT-Untersuchungen von parenchymatösen Organen wie Kopf, Thorax, Abdomen oder Becken erfordern ein größeres Kontrastmittelvolumen, welches langsamer injiziert wird als bei der CT-Angiographie. Gewicht der Patient*innen Risiko einer kontrastmittelassoziierten akuten Nierenschädigung

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 122025-05-01T20:23:33+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 13

Intravenös verabreichte Röntgenkontrastmittel sind bei normaler Nierenfunktion nach ca. 2 h zu 50%, nach 4 h zu 75% und nach 24 h nahezu vollständig ausgeschieden. Intravenöse nicht-ionische Röntgenkontrastmittel und Gadolinium-haltige MRT-Kontrastmittel werden überwiegend über die Niere ausgeschieden. Das hat zur Folge, dass durch den Urin der Patient*innen Kontrastmittel ins Abwassersystem gelangt. Kläranlagen können die Kontrastmittel [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 132025-05-01T20:23:33+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 14

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit, Erbrechen, Wärme-/Kältegefühl, vasovagale Reaktion, Arrythmien und zerebraler Krampfanfall. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Diese Reaktionen ähneln den Symptomen einer Allergie und werden daher [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 142026-07-19T12:29:21+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 15

Die Hydrierung sollte laut Leitlinie intravenös, z.B. mit 0,9%iger Kochsalzlösung über 3-4 Stunden vor und 4-6 Stunden nach der Untersuchung durchgeführt werden (1 ml/kg/h). In vielen radiologischen Abteilungen wird vereinfacht 100 ml 0.9%ige Kochsalzlösung/h für 4 h vor und 4 h nach intravenöser Kontrastmittelgabe verabreicht. Die Leitlinie empfiehlt keine alleinige orale Hydrierung - allerdings wird [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 152026-07-19T11:08:19+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 16

Entsprechend der aktuellen ESUR-Leitlinie muss bei dialysepflichtigen Patient*innen keine Abstimmung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln auf die Dialysesitzung erfolgen. Im Gegensatz empfiehlt die Leitlinie bei Verwendung von linearen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln (leberspezifische Kontrastmittel) die Abstimmung auf die Dialysesitzung.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 162026-07-19T12:40:09+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 17

In der Vergangenheit gab es zahlreiche Studien, die die Schutzwirkung von bestimmten Medikamenten (u.a. Statinen, renale Vasodilatatoren, Rezeptor-Antagonisten endogener vasoaktiver Substanzen) nachzuweisen versuchten. Insbesondere das Medikament Acetylcystein (ACC) blieb lange im radiologischen Bewusstsein und wurde aufgrund seiner antioxidativen und gefäßerweiternden Eigenschaften für die Prophylaxe der Röntgenkontrastmittel induzierten Nephropathie empfohlen [Möckel et al. 2002]. Letztendlich hat [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 172025-08-02T09:16:23+02:00
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