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Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 33

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit und Erbrechen. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Gadolinium-haltige Kontrastmittel werden insgesamt sehr gut vertragen. Die Inzidenz der Nebenwirkungen wird in Sammelstatistiken unterschiedlich dargelegt [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 332026-07-19T12:29:32+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 35

Während bei jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln etwa 1 bis 2 ml pro Kilogramm Körpergewicht verabreicht werden (das entspricht bei einem Erwachsenen mit 80 kg etwa 80 bis 160 ml Kontrastmittel), ist die erforderliche Menge bei Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln deutlich geringer, in der Regel etwa ein Zehntel dieser Menge. Gadovist®, ein gängiges Gadolinium-haltiges Kontrastmittel, wird bei Erwachsenen in einer Dosierung [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 352025-05-01T20:23:34+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 36

Berichtet wird ein Zeitraum des Krankheitsauftretens von 2 Tagen bis 18 Monaten, manchmal auch Jahre nach der Exposition. In der Literatur gibt es eine zentrale Meta-Analyse aller bioptisch gesicherten NSF-Patient*innen nach Gadolinium-haltiger Kontrastmittelexposition. In der Studie wurden 693 Patient*innen eingeschlossen, welche im Mittel bei Symptombeginn 49 Jahre alt waren (Range 6-87 Jahre) [Attari et al. [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 362025-08-01T13:24:52+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 37

Die Hochrisikogruppe für die Entwicklung einer NSF umfasst Patient*innen mit einer eGFR < 15 ml/min/1,73 m² sowie Dialysepatient*innen; bei ihnen sollten Gadolinium-basierte Kontrastmittel nur bei zwingender Indikation, in möglichst niedriger Dosis und ausschließlich als stabilste (makrozyklische) Substanzklasse verabreicht werden. Dennoch sind Gadolinium-haltige Kontrastmittel deutlich besser verträglich als jodhaltige Röntgenkontrastmittel und werden dementsprechend auch vermehrt bei [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 372026-07-19T12:23:00+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 38

Eine Abstimmung mit dem Dialysezeitpunkt wird bei Gabe von linearen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln empfohlen – bei makrozyklischen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln und jodhaltigen Kontrastmitteln dagegen nicht.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 382026-07-19T12:39:27+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 39

Lineare Kontrastmittel führen zu einer stärkeren Gadolinium-Ablagerung im Gehirn als makrozyklische Kontrastmittel. Jedoch konnte bislang kein klinisches Korrelat nachgewiesen werden. Die vermehrte Gadolinium Ablagerung von linearen Kontrastmitteln im Vergleich zu makrozyklischen Kontrastmitteln liegt in der chemischen Verbindung begründet. Weitere Ablagerungen wurden auch im Knochen und der Haut festgestellt mit höheren Konzentrationen als im Gehirn.

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 392025-08-02T18:46:45+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 40

Die häufigsten Fragestellungen, bei denen leberspezifische Kontrastmittel verwendet werden, sind: 1. die Differenzierung zwischen einer fokalen nodulären Hyperplasie und Leberadenom; 2. die Detektion von kleinen gut differenzierten hepatozellulären Karzinomen (< 1 cm); 3. die Detektion von kleinen Lebermetastasen (< 1 cm). Die zwei in Deutschland zugelassenen leberspezifischen Kontrastmittel Primovist® und Multihance® unterscheiden sich in dem Anteil, der in [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 402025-08-14T16:33:59+02:00

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 41

Gadolinium-haltige Kontrastmittel dürfen nicht an Schwangere mit Nierenfunktionsstörung verabreicht werden! Das Risiko möglicher fetaler Auswirkungen ist unklar, da Gadolinium wasserlöslich ist und über die Plazenta in den fetalen Kreislauf und das Fruchtwasser gelangen kann. Gemäß der europäischen Leitlinie sollten Gadolinium-haltigen Kontrastmittel nicht an Schwangere oder stillende Frauen mit eingeschränkter Nierenfunktion verabreicht werden. Gemäß der Leitlinie [...]

Kontrastmittel in der Radiologie – Frage 412025-08-02T18:46:59+02:00
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