MRT Technik Teil 1 – Frage 9
Bei Abschalten des Hochfrequenz-Impulses relaxieren die Wasserstoffprotonen. Nach Abschalten des Hochfrequenz-Impulses entsteht das eigentliche MRT-Signal, welches in der Empfangsspule gemessen wird.
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Bei Abschalten des Hochfrequenz-Impulses relaxieren die Wasserstoffprotonen. Nach Abschalten des Hochfrequenz-Impulses entsteht das eigentliche MRT-Signal, welches in der Empfangsspule gemessen wird.
Die T1- und T2-Relaxationszeit sind gewebespezifisch. Sie bestehen zur gleichen Zeit, sind jedoch unabhängig voneinander.
Die T1-Relaxation wird auch als longitudinale Relaxation oder Spin-Gitter Relaxation bezeichnet, weil die bei der Anregung von den Spins aufgenommene Energie während der Relaxation an das umgebende Gewebe (Gitter) wieder abgegeben wird.
Die T1-Relaxation ist langsamer (300-2000 ms) als die T2-Relaxation (30-150 ms). Die T2-Relaxation wird auch als transversale Relaxation oder Spin-Spin-Relaxation (aufgrund der Spin-Spin-Wechselwirkung) bezeichnet.
Es gilt: Je fester und fetter, desto kürzer sind T1 und T2 –> Fast Food. „Fast Food“ präsentiert Fett. Es steht schnell zur Verfügung (T1 kurz) und wird schnell vertilgt (T2 kurz).
Es gilt: Je flüssiger (je mehr Wasseranteil), desto länger sind T1 und T2 –> Longdrink. „Longdrink“ präsentiert Wasser. Es dauert einige Zeit (im Vergleich zum Fast Food) bis ein Longdrink fertig ist (T1 lang) und man lässt sich Zeit mit dem Getränk (T2 lang).
Die makroskopischen, statischen Inhomogenitäten sind ungewollt: Dies sind z.B. außen aufliegendes oder im Körper einliegendes ferromagnetisches Material. Das menschliche Gewebe selbst wird ganz leicht magnetisiert. Vor allem an Grenzflächen von Luft und Gewebe (z.B. Schädelbasis) erzeugt man durch den Körper selbst geringe Inhomogenitäten des Magnetfeldes. Die mikroskopischen, dynamischen Inhomogenitäten sind gewollt: Auf molekularer Ebene (Brownsche [...]
Somit ist die T2*-Relaxationszeit kürzer als die T2-Relaxationszeit.
Die Erklärung folgt in den nächsten Antworten.
Beim Spin-Echo gibt es einen zusätzlichen 180° Impuls. Der 180° Hochfrequenz-Impuls wirkt sich nur auf die statischen Inhomogenitäten aus. Die dynamischen Inhomogenitäten werden nicht beeinflusst. Somit erzeugt man mit der Spin-Echo Sequenz das „klassische“ T2-Bild.
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