Röntgen Technik Teil 1 – Frage 40
Die Einfalldosis kann mithilfe der Messkammer am Strahlenaustrittsfenster mit einer Formel abgeschätzt werden.
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Die Einfalldosis kann mithilfe der Messkammer am Strahlenaustrittsfenster mit einer Formel abgeschätzt werden.
Die Oberflächendosis umfasst auch die Rückstreuung aus den Patient*innen, die Einfalldosis nicht.
Die MRT spiegelt nicht wie im Röntgen/CT die allgemeine Gewebedichte wider, sondern die Protonendichte im Gewebe. Somit lassen sich Signalveränderungen (anstatt Dichteunterschiede) darstellen. Ein sehr hilfreiches Video für den Anfang, um sich mit den MRT-Grundlagen vertraut zu machen, findest Du hier.
Jedes Proton hat einen Eigendrehimpuls (= Kernspin). Somit kann man sich die rotierenden Wasserstoffprotonen als kleinste Magnete vorstellen. Der Kernspin bzw. Eigendrehimpuls ist eine Grundeigenschaft der Elementarteilchen mit einer typischen Frequenz. Die Rotation um die eigene Achse kann nicht abgebremst oder beschleunigt werden und ist immer vorhanden.
Dabei richten sich die Wasserstoffprotonen parallel und antiparallel zum Magnetfeld aus - ein wenig mehr Protonen richten sich parallel zum Magnetfeld aus (1000000 antiparallel vs. 1000007 parallel), welches dann zu der Längsmagnetisierung entlang des B0-Magnetfelds führt.
Die Wasserstoffprotonen kreiseln um ihre eigene Achse und um die Achse des Hauptmagnetfeldes (= Präzession). Die Präzessionsbewegung kann man sich bildlich vorstellen: Wenn ein rotierender Kreisel im Ungleichgewicht ist (nicht genau aufrecht steht oder nicht genau entlang dem Schwerkraftfeld der Erde ausgerichtet ist), bewegt er sich auf einer Kreisbahn um in den Gleichgewichtszustand zu gelangen.
Die Larmor-Frequenz eines Wasserstoffprotons bei 1 Tesla liegt bei 42,6 MHz (und entsprechend bei 1,5 Tesla 63,9 MHz und 3 Tesla 127,8 MHz). Diese Frequenzen liegen somit im Bereich von Radiowellen. Ein Tesla entspricht ungefähr dem 20.000-fachen Erdmagnetfeld.
Bei Anschalten des Hochfrequenz-Impulses nimmt die Längsmagnetisierung ab und die Quermagnetisierung zu. Der Hochfrequenz-Impuls entspricht einem „Energieimpuls“. Die Wasserstoffprotonen erreichen einen höheren, jedoch instabilen Energiezustand.
Dies entspricht in der Physik der sogenannten Resonanzbedingung und ist entscheidend in der Magnetresonanztomographie. Passt die Resonanz-Frequenz nicht, findet keine Energieübertragung statt. Das Prinzip kann man nachbilden, wenn man mit einem bestimmten Ton ein Flüssigkeits-gefülltes Glas zum Schwingen bringt. Dies gelingt nur, wenn man mit dem Ton genau die Resonanz-Frequenz des gefüllten Glases trifft.
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