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MSK Teil 5 – Frage 19

Die ossäre Sarkoidose betrifft in ca. 5% aller Sarkoidose-Patienten das Skelett. Der M. Jüngling bezeichnet die ossäre Beteiligung der Finger und Zehen als häufigste Knochenlokalisation. Typische Lokalisation: Die kurzen Röhrenknochen der Hände und Füße (Phalangen) sind am häufigsten betroffen. An der Wirbelsäule und im Becken sind Läsionen seltener. Radiologisches Bild: Ein grobmaschiges, netzartiges Umbauvorgänge der [...]

MSK Teil 5 – Frage 192026-08-03T22:21:20+02:00

MSK Teil 5 – Frage 23

Knocheninfarkt = Metaphyse/Diaphyse = klinisch stumm.  Nekrose = Epiphyse = klinisch relevant. Die Lokalisation entscheidet über die klinische Bedeutung. Knocheninfarkt – metaphysär oder diaphysär: Der Knocheninfarkt entsteht in der Metaphyse oder Diaphyse, also abseits der Gelenkfläche. Da dieser Bereich keine tragende Funktion für den Gelenkknorpel hat, bleibt er klinisch oft stumm. Radiologisch zeigt sich im [...]

MSK Teil 5 – Frage 232026-08-03T22:21:20+02:00

MSK Teil 5 – Frage 25

Die transiente Osteoporose (Knochenmarködem-Syndrom) ist eine schmerzhafte Erkrankung unbekannter Genese mit diffusem Knochenmarködem des Hüftkopfes und -halses. Es betrifft bevorzugt Männer mittleren Alters und Frauen im 3. Trimenon der Schwangerschaft. MRT-Befund: Ein diffuses, massives Knochenmarködem im Femurkopf und -hals – T1-hypointens, STIR-hyperintens. Das Ödem ist im Gegensatz zur avaskulären Nekrose diffus und nicht fokal begrenzt. [...]

MSK Teil 5 – Frage 252026-08-03T22:21:45+02:00

MSK Teil 5 – Frage 26

Der Morbus Ahlbäck ist eine idiopathische aseptische Osteonekrose des medialen Femurkondylus beim Erwachsenen. Er betrifft bevorzugt Frauen über 60 Jahren und ist durch einen plötzlichen, belastungsabhängigen Knieschmerz charakterisiert. Bildgebung: Im frühen Stadium ist das Röntgen negativ. Die MRT zeigt ein fokales Knochenmarködem und eine subchondrale Frakturlinie im medialen Femurkondylus. Im späten Stadium entstehen subchondrale Zysten [...]

MSK Teil 5 – Frage 262026-08-03T22:21:45+02:00

MSK Teil 5 – Frage 27

Die Szintigraphie ist sensitiv, aber wenig spezifisch. Fast jede ossäre Pathologie (Trauma, Entzündung, Tumor, Degeneration) führt zu einer Mehranreicherung. Die Spezifität kommt durch das klinische Bild und die Kombination mit anderen Modalitäten.

MSK Teil 5 – Frage 272026-08-03T22:21:45+02:00

MSK Teil 5 – Frage 28

MRT als Frühdiagnostikum: T1 hypointens + STIR/T2 hyperintens im Knochenmark + Kontrastmittelanreicherung = akute Osteomyelitis.  Im CT sind Sequester besser darstellbar als in der MRT. Beide ergänzen sich. Bildmorphologisch lassen sich eine akute und eine chronische Osteomyelitis voneinander abgrenzen. Akute Osteomyelitis: In den ersten 10–14 Tagen ist das Röntgenbild trotz laufender Infektion noch normal. Der [...]

MSK Teil 5 – Frage 282026-08-03T22:21:45+02:00

MSK Teil 5- Frage 29

Die Spondylodiszitis ist eine bakterielle Entzündung der Bandscheibe und der angrenzenden Wirbelkörper. Sie entsteht meist hämatogen (Streuung aus einem Fokus) oder iatrogen (nach Diskuspunktion oder Operation). Häufigster Erreger ist Staphylococcus aureus. Frühzeichen im Röntgen: Die Verschmälerung des Bandscheibenfachs ist das erste sichtbare Röntgenzeichen, kombiniert mit einer Unschärfe der Deck- und Bodenplatten. Das Röntgen ist jedoch [...]

MSK Teil 5- Frage 292026-08-03T22:21:46+02:00

MSK Teil 5 – Frage 30

Abgrenzung Spondylodiszitis vs. Modic-Typ-I-Veränderungen Sowohl die Spondylodiszitis als auch Modic-I-Veränderungen zeigen ein T1-hypointenses / T2-hyperintenses Signal der angrenzenden Wirbelkörper – rein anhand dieses Musters sind sie nicht sicher zu unterscheiden. Der entscheidende Unterschied liegt im Signalverhalten der Bandscheibe selbst: Bei der Spondylodiszitis ist die Bandscheibe T2-hyperintens (ödematös/infektiös bedingt), während sie bei Modic-I-Veränderungen degenerativ bedingt T2-hypointens [...]

MSK Teil 5 – Frage 302026-08-04T13:10:17+02:00

MSK Teil 5 – Frage 12

Looser-Umbauzonen sind hochspezifisch, aber nicht absolut pathognomonisch für die Osteomalazie:  Da Rachitis (Mineralisationsstörung des wachsenden Knochens vor Epiphysenfugenschluss, das pädiatrische Gegenstück zur Osteomalazie) denselben zugrunde liegenden Defekt darstellt, können vergleichbare Umbauzonen auch dort auftreten. Die Entitäten unterscheiden sich jedoch im führenden Manifestationsort: Bei der Rachitis dominieren Veränderungen an der Wachstumsfuge – Becherung ("cupping") und Ausfransung [...]

MSK Teil 5 – Frage 122026-08-02T09:37:24+02:00
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