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Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 14

Entsprechend der aktuellen ESUR-Leitlinie muss bei dialysepflichtigen Patient*innen keine Abstimmung von jodhaltigen Röntgenkontrastmitteln auf die Dialysesitzung erfolgen. Im Gegensatz empfiehlt die Leitlinie bei Verwendung von linearen Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln die Abstimmung auf die Dialysesitzung.

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 142026-07-19T15:49:14+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 15

Natriumperchlorat (Irenat®) hemmt die Jodaufnahme in die Schilddrüse. Die latente und manifeste Hyperthyreose können laborchemisch unterschieden werden: die latente Hyperthyreose weist ein vermindertes TSH-Level und gleichzeitig normwertige T3- und T4-Spiegel auf; die manifeste Hyperthyreose ist durch ein vermindertes TSH-Level und gleichzeitig erhöhten T3- und T4-Spiegel gekennzeichnet. Es gibt Einzelfälle, bei denen trotz manifester Hyperthyreose jodhaltige [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 152025-08-09T11:21:46+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 16

Damit verschiebt sich der Schwerpunkt gegenüber der bisherigen Praxis: Der Kontrastmittelwechsel – idealerweise testbasiert – ist jetzt die primäre Präventionsstrategie, die Prämedikation nur noch eine Reserveoption für den Notfall bei anamnestisch schwerer Reaktion. Die häufig genannte anamnestische Jodallergie gibt es streng genommen nicht, da das Jod, welches körpereigen für die Produktion von Schilddrüsenhormonen genutzt wird, [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 162026-07-19T15:51:23+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 17

Zur Darstellung von Fisteln, entzündlichen Prozessen, Hohlorganperforation oder Anastomoseninsuffizienz sollte die Gabe von positiven oralen oder rektalen Kontrastmitteln erfolgen. Gastrografin® als ionisches Kontrastmittel ist zwar preisgünstiger, aber schlechter verträglich als nicht-ionische Kontrastmittel und wird daher nur noch als enterales Kontrastmittel verwendet. In Deutschland ist Gastrografin® nicht mehr für die intravasale Anwendung zugelassen. Bariumsulfat wird als [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 172025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 19

Das superparamagnetische Eisenoxid (SPIO) wird zur Darstellung des retikulo-endothelialen System verwendet und ist ein negatives Kontrastmittel („Schwarzmacher“). Das gesunde Lebergewebe enthält Kuffersche Zellen, die das Eisenoxid aufnehmen und somit in T2 ohne Signal (schwarz) erscheint. Die Pathologie enthält keine Kuferrsche Zellen und lässt sich somit als signalangehobene Veränderung darstellen. Manganverbindungen werden ebenfalls zur Darstellung und [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 192025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 20

Aufgrund der hohen Ordnungszahl von Gadolinium (Z=64, Vergleich Jod Z=53) besitzt es auch eine hohe Absorptionsfähigkeit von Röntgenstrahlen. Gadolinium-haltige Kontrastmittel sind als Röntgenkontrastmittel zwar nicht zugelassen, dennoch sollten kontrastmittelgestützte Untersuchungen des Abdomens im CT zeitlich vor der einer kontrastmittelgestützten MRT-Untersuchung liegen, damit Veränderungen im Harntrakt nicht missinterpretiert werden. In Dosierungen, die zu einer vergleichbaren Röntgenschwächung [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 202025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 22

Daneben gibt es auch weitere native Sequenzen, die zur Gefäßdarstellung in der MRT genutzt werden können. Mit einem kleinerem Field-of-View (FOV) und spezieller Technik lassen sich hochauflösende Bilder der arteriellen und venösen Hirngefäße erstellen ohne dabei Kontrastmittel zu verwenden (Time of Flight MR-Angiographie oder Phasenkontrast-MR-Angiographie).

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 222025-08-09T11:09:20+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 23

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit und Erbrechen. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Gadolinium-haltige Kontrastmittel werden insgesamt sehr gut vertragen. Die Inzidenz der Nebenwirkungen wird in Sammelstatistiken unterschiedlich dargelegt [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 232026-07-19T15:52:06+02:00
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