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Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 4

Bei der Ausscheidungsurographie wird jodhaltiges Kontrastmittel als Kurzinfusion in die Vene injiziert. Die Ausscheidung des Kontrastmittels über die Nieren und der Transport durch die ableitenden Harnwege (Nierenbecken, Harnleiter und Harnblase) werden in verschiedenen Zeitabständen mittels nacheinander angefertigten Röntgenaufnahmen dokumentiert. In der Regel erfolgt eine native Abdomenübersicht bzw. Nierenleeraufnahme und anschließend nach 7 Minuten, nach 15 [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 42025-08-09T10:57:23+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 5

Beim Polytrauma-Scan wird zunächst eine native Untersuchung des Schädels zum Ausschluss intrakranieller Traumafolgen durchgeführt. Anschließend erfolgt eine Kontrastmittel-Gabe zur Darstellung der Kopf-Hals-Gefäße, des Thorax, des Abdomens und des Beckens.

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 52025-08-09T11:15:38+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 6

Native Phase: Darstellung von Kalzifikationen oder Fettanteil von Tumoren. Früharterielle Phase: Lediglich die Arterien sind kontrastiert, die Organe/Gewebe sind (noch) nicht kontrastiert. Spätarterielle Phase: Jedes Organ oder Gewebe, welches arterielle Blutzufuhr erhält, wird kontrastiert. Portalvenöse Phase: Das Leberparenchym wird homogen kontrastiert durch die Blutzufuhr über die V. portae. Nephrogene Phase: Das gesamte Nierenparenchym inklusive Nierenmark [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 62025-08-08T20:43:44+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 7

Neben der nativen Hals-Darstellung und der CT-Angiographie der Kopf-Hals-Gefäße kann auch eine parenchymatöse Kontrastierung des Halses indiziert sein. Diese erfolgt bei dem Verdacht auf tumoröse oder entzündliche Prozesse. Die parenchymatöse bzw. venöse Kontrastierung wird mit einem festen Delay (= zeitlicher Abstand zwischen Beginn der intravenösen Verabreichung von Kontrastmittel und Beginn der Bilderstellung) nach Kontrastmittel-Gabe erreicht [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 72025-08-09T10:57:51+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 8

Durch die Gabe von Kontrastmittel lassen sich die mediastinalen Strukturen wie Gefäße, Lymphknoten und ggf. mediastinale Tumormanifestation besser voneinander differenzieren als in der nativen Untersuchung. Ist die Fragestellung lediglich auf Pathologien des Lungenparenchyms (außer bei V.a. ein Bronchialkarzinom) beschränkt, reicht eine native (auch Low-Dose) Untersuchungstechnik aus. Bei V.a. ein Bronchialkarzinom wird Kontrastmittel verabreicht, um die [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 82025-08-09T10:58:15+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 9

Die „Steinsuche“ ist ein typisches Beispiel einer nativen Low-Dose Untersuchung des Abdomens. Ist die Fragestellung nicht nur auf die Suche nach Konkrementen beschränkt, sondern steht ein Entzündungsfokus/Tumorprozess in den Nieren oder ableitenden Harnwegen im Raum, erfolgt eine CT-Untersuchung mit Kontrastmittel. Dabei werden dann meist mehrere Phasen akquiriert.

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 92025-08-09T10:59:32+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 10

Kontrastmittel können in röntgenpositive und röntgennegative Kontrastmittel unterteilt werden: Röntgenpositive Kontrastmittel führen zu einer vermehrten Absorption eintretender Röntgenstrahlen gegenüber dem umgebenden Gewebe, da sie eine höhere Ordnungszahl als das umgebende Gewebe besitzen. Röntgennegative Kontrastmittel führen aufgrund der geringen oder fehlenden Absorptionsfähigkeit zu einer ungehinderten Durchlässigkeit der Röntgenstrahlung. Sie bestehen meist aus Luft oder Gasen (z.B. [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 102025-08-09T11:00:54+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 12

Zu 1: Chemotoxische Reaktionen umfassen z.B. Übelkeit, Erbrechen, Wärme-/Kältegefühl, vasovagale Reaktion, Arrythmien und zerebraler Krampfanfall. Allergieartige Reaktionen umfassen z.B. leichte Urtikaria, Juckreiz und Erythem (mild, Grad 1), deutliche Urtikaria und Brochospasmus (moderat, Grad 2), Larynxödem und hypotensiver Schock (Grad 3) sowie Herzstillstand (schwer, Grad 4). Diese Reaktionen ähneln den Symptomen einer Allergie und werden daher [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 122026-07-19T15:47:21+02:00

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 13

Die Hydrierung sollte laut Leitlinie intravenös, z.B. mit 0,9%iger Kochsalzlösung über 3-4 Stunden vor und 4-6 Stunden nach der Untersuchung durchgeführt werden (1 ml/kg/h). In vielen radiologischen Abteilungen wird vereinfacht 100 ml 0.9%ige Kochsalzlösung/h für 4 h vor und 4 h nach intravenöser Kontrastmittelgabe verabreicht. Die Leitlinie empfiehlt keine alleinige orale Hydrierung - allerdings wird [...]

Fur Studierende Kontrastmittel und Strahlenschutz 2 – Frage 132026-07-19T15:48:14+02:00
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