Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 11
Betablocker: typischerweise ß1-selektiv (Metoprolol), oral oder intravenös Nitroglycerin: sublingual oder in Tablettenform, maximaler Effekt nach 3-5 Minuten, Wirkdauer 20-30 Minuten
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Betablocker: typischerweise ß1-selektiv (Metoprolol), oral oder intravenös Nitroglycerin: sublingual oder in Tablettenform, maximaler Effekt nach 3-5 Minuten, Wirkdauer 20-30 Minuten
Der Testbolus dient als Testlauf, prüft den venösen Zugang und erlaubt ein exaktes Timing bei sehr schnellen oder verlängerten Herzkreislaufzeiten. Bolus‑Tracking spart Zeit und Kontrastmittel. Testbolus mit ROI in der Aorta descendens Beim Testbolus der CCTA wird eine kleine Menge Kontrastmittel injiziert, um die Ankunftszeit des Kontrastmittels im arteriellen System zu bestimmen. Dafür wird [...]
Ein großlumiger venöser Zugang ist notwendig, um hohe Flussraten zu ermöglichen. Ein Atemtraining in Mittellage kann Bewegungsartefakte reduzieren. Der native Calcium‑Score dient auch der exakten Scanplanung.
Notwendig sind eine räumliche Auflösung ≤ 0,4 mm, eine zeitliche Auflösung ≤ 175 ms, geringe Schichtdicken, variable Röhrenspannungen, EKG‑abhängige Röhrenstrommodulation sowie prospektive und retrospektive Akquisitionsmodi.
Die CT zeichnet sich durch hohe Verfügbarkeit und Schnelligkeit aus. Die MRT ermöglicht eine strahlungsfreie und bei Bedarf kontrastmittelfreie Darstellung der Aorta.
Die MRT ist die Referenzmethode für die ventrikuläre Volumetrie und die Bestimmung der Ejektionsfraktion. Durch die hohe Gewebekontrastauflösung eignet sie sich besonders für die Gewebecharakterisierung. Den Link zu den Registerdaten findest Du hier.
Registerdaten zeigen, dass die koronare Herzkrankheit die häufigste Indikation darstellt, gefolgt von Klappenerkrankungen, z.B. vor TAVI oder bei Verdacht auf Endokarditis sowie der Pulmonalvenendarstellung. Den Link zu den Registerdaten findest Du hier.
Der Herzzyklus wird mittels EKG‑Synchronisation in zeitliche oder prozentuale Phasen des RR‑Intervalls eingeteilt, wobei der QRS‑Komplex als Trigger dient. Isovolumetrische Kontraktion (ca. 0–10 % RR): schnelle Bewegung → ungeeignet. Systolische Ejektionsphase (10–40 % RR): Herz bewegt sich immer noch deutlich → meist ungeeignet (Ausnahme bei hoher HF relativ konstant → systolische Rekonstruktion) Isovolumetrische Relaxation (40–70 % RR): erneut starke [...]
Ausschlaggebend für den Versorgungstyp ist die Speisung der posterioren interventrikulären Arterie (PDA = posterior descending artery). Beim Rechtsversorgertyp wird sie von der RCA versorgt, beim Linksversorgertyp von der LCx, beim intermediären Versorgungstyp teilen sich RCA und LCx die Versorgung. Die Einteilung ist klinisch relevant für Infarktausdehnung und Revaskularisationsplanung.
Kurzachsen sind zentral für die Volumen‑ und Funktionsanalyse. Bei speziellen Fragestellungen werden zusätzliche Schichten akquiriert, z.B. transversale CINE‑Sequenzen für den rechten Ventrikel oder gekippte Ebenen für den rechtsventrikulären Ausflusstrakt. Das Segmentmodell dient der Standardisierung und erleichtert die eindeutige Kommunikation von Befunden, etwa zur Lokalisation von Wandbewegungsstörungen oder Narben. Die Zuordnung der Versorgungsgebiete ist nicht strikt [...]
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