Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 30
Die VCI-Duplikatur ist eine venöse Anomalie und kann bei operativen oder interventionellen Eingriffen relevant sein (z.B. Planung der Zugangswege, Tumorresektion). Koronaranomalie Der Abgang der RCA aus dem linken Koronarsinus bzw. aus dem LMCA (left main coronary artery) mit interarteriellem Verlauf zwischen Aorta und Pulmonalarterie stellt eine „maligne“ Koronaranomalie dar. Durch eine mögliche Kompression des [...]
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 29
Eine Reduktion der Röhrenspannung auf 80 kV oder 100 kV führt zu einer Erhöhung des Gefäßkontrastes und gleichzeitig zu einer Reduktion der Strahlendosis. Beim Bolus-Tracking ist insbesondere auf das Vorliegen einer Aortendissektion zu achten, da eine Platzierung der Region of Interest (ROI) im falschen Lumen zu einem verzögerten oder fehlerhaften Scanstart führen kann. Die Kontrastmittelgabe [...]
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 26
Bei Schwierigkeiten eine optimale Inversionszeit zu wählen, kann auf eine PSIR-Sequenz (Phase-Sensitive Inversion Recovery) ausgewichen werden. CAVE: Gleichzeitig sollte man in diesem Szenario an eine Amyloidose denken (Nulling gelingt hier nicht)!
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 25
Vor der Untersuchung müssen Herstellerangaben zu Feldstärke, SAR‑Limits und Gerätekonfiguration geprüft und das Implantat gegebenenfalls programmiert werden. Den Link zur Onlinedatenbank mit einer Vielzahl von Implantaten findest Du hier.
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 24
Die Applikation von Adenosin erfolgt als Infusion (i.v., Standarddosis 140 µg/kg/min), die von Regadenoson als Bolus (0,4 mg). Wichtige Kontraindikationen sind 2.-3. gradiger AV-Block, systolischer Blutdruck unter 90 mmHg, Atemwegserkrankungen unter Dauermedikation (Asthma bronchiale). Regadenoson hat generell eine geringere Ausprägung der unerwünschten Wirkungen. Zu diesen zählen Dyspnoe, Kopfschmerzen, Flush, Brustschmerzen und gastrointestinale Beschwerden. Vor der [...]
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 23
Bei der Aortenklappeninsuffizienz wird die Messebene knapp oberhalb der Aortenklappe positioniert, zumeist auf Höhe des sinotubulären Übergangs. In dieser Ebene können u.a. der Vorwärts- als auch der Rückwärtsfluss direkt gemessen werden, wobei der Rückwärtsfluss näherungsweise dem Regurgitationsvolumen entspricht. Bei der Mitralklappeninsuffizienz ist eine direkte Messung aufgrund der ausgeprägten Bewegung der Mitralklappenebene schwierig. Aus diesem Grund [...]
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 22
Kontrastmittelfreie MRA-Verfahren lassen sich danach einteilen, wie das Gefäßsignal entsteht und wie es dargestellt wird. Dabei kann das Signal flussabhängig oder flussunabhängig entstehen. In der Bilddarstellung wird zwischen Dark-Blood- und Bright-Blood-Techniken unterschieden. Das Grundprinzip zur kontrastmittelfreien Darstellung von Gefäßen beruht auf der Signalreduktion/-unterdrückung des umgebenen Gewebes bei gleichzeitigem Hervorheben des intravaskulären Signals durch wiederholte Radiofrequenzimpulse, [...]
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 21
Für eine valide Auswertung des LGE muss die Inversionszeit korrekt gewählt werden, um das „normale“ Myokardsignal zu unterdrücken („nullen“). Die optimale Inversionszeit wird mittels TI-Scout ermittelt. Bei zu kurzer oder langer Zeit sind die Bilder nicht auswertbar. Mapping‑Normwerte sind gerätespezifisch und müssen lokal validiert werden.
Herz und Gefäße Teil 1 – Frage 27
Kenntnisse von Implantattyp und Material sind wichtig im Hinblick auf Artefakte, MR‑Kompatibilität und mögliche Komplikationen.




