Herz und Gefäße Teil 2 – Frage 27
Verletzungen der Aorta nach stumpfem Trauma a: Intima-Flap des thorakoabdominellen Übergangs anterior (Pfeil) b: Traumatisches Pseudoaneurysma der Aorta descendens an typischer Lokalisation (Pfeil)
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Verletzungen der Aorta nach stumpfem Trauma a: Intima-Flap des thorakoabdominellen Übergangs anterior (Pfeil) b: Traumatisches Pseudoaneurysma der Aorta descendens an typischer Lokalisation (Pfeil)
Etwa 20% der Patient*innen mit einem infrarenalen Bauchaortenaneurysma weisen zusätzliche periphere Aneurysmen (popliteal und femoral) auf.
Zur Diagnostik und Verlaufskontrolle werden die kontrastverstärkte Sonographie (CEUS), CT, MRT, PET sowie Hybridverfahren (PET-CT/MRT) eingesetzt. Insbesondere die FDG-PET ist sensitiv für eine frühe entzündliche Aktivität, während CT und MRA die anatomische Ausdehnung und Stenosen präzise darstellen. CEUS stellt eine gut verfügbare, bettseitig einsetzbare Alternative zur PET-Bildgebung dar.
Dark-rim Artefakt Das sogenannte „dark-rim“-Artefakt stellt ein typisches Phänomen der MR-Perfusionsbildgebung dar und ist wichtig zu kennen, da es eine myokardiale Ischämie imitieren kann. Im Unterschied zur echten Ischämie ist dieses Artefakt jedoch nicht Ausdruck einer verzögerten Kontrastmittelanflutung, sondern entsteht an der Grenzfläche zwischen Ventrikelhöhle und Endokard und tritt zeitgleich mit dem maximalen intrakavitären Kontrastmittelsignal [...]
Die Publikation zu den aktualisierten Lake-Louise-Kriterien findest Du hier. Zu den supportiven Kriterien zählen der Perikarderguss, Vorliegen regionaler Wandbewegungsstörungen und/oder eine Funktionseinschränkung (z.B. Zunahme des LV-EDV oder reduzierte Pumpfunktion). Die diagnostische Bedeutung der Endomyokardbiopsie hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Während sie früher als maßgebliches Verfahren zur Sicherung einer Myokarditis galt, verfolgen die aktuellen [...]
Das reverse Takotsubo-Syndrom ist eine seltene Variante mit basaler Hypo-/Akinesie. In seltenen Fällen kann beim (reversen) Takotsubo-Syndrom auch ein Late Gadolinium Enhancement (LGE) nachweisbar sein. Takotsubo-Kardiomyopathie MRT einer 60-jährigen Patientin mit akutem Brustschmerzen und Luftnot. a: T2-Mapping im 4-Kammer-Blick b: T2w Black Blood Kurzachsen apikal c: T2w Black Blood Kurzachsen basal Nachweis eines Ödems [...]
Bei der idiopathischen DCM besitzt das Vorhandensein und die Ausprägung eines LGE eine hohe prognostische Bedeutung. Ein ausgeprägtes LGE ist mit einem ungünstigeren klinischen Verlauf verbunden und geht unter anderem mit einem erhöhten Risiko für ventrikuläre Tachykardien einher, was gegebenenfalls die Indikation für eine ICD-Implantation begründen kann.
Primäre Ursache der hämodynamischen Veränderungen ist eine muskuläre Einengung des linksventrikulären Ausflusstrakts, die zu einer systolischen Flussbeschleunigung führt. In der Folge wirkt der beschleunigte Blutstrom im Sinne eines hydrodynamischen Drag-Effekts mit direktem Druck auf das anteriore Mitralklappensegel, wodurch dieses nach anterior in Richtung Septum verlagert wird. Der Venturi-Effekt, bei dem die Flussbeschleunigung zu einem lokalen [...]
Bezüglich des Kontrastmittelverteilungsmusters werden drei typische LGE-Formen unterschieden: ein diffus subendokardiales, ein diffus transmurales und ein diffus fleckiges Muster. Bei der kardialen Amyloidose ist die Gadolinium-Kinetik verändert: Sowohl aus dem Myokard als auch aus dem Blutpool kommt es im Vergleich zu gesunden Personen zu einem beschleunigten Wash-out. Aus diesem Grund werden die LGE-Aufnahmen bei Amyloidose-Patienten [...]
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