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MSK Teil 1 – Frage 16

Denke bei der Befundung immer auch an “satisfaction of search” (SOS)! SOS bezeichnet in der Radiologie den Fehler, dass nach dem Auffinden eines ersten auffälligen Befundes die weitere systematische Suche vorzeitig beendet wird. Dadurch können zusätzliche Pathologien übersehen werden. Gemeinsamkeit: Beide Frakturformen treten typischerweise bei Kindern auf, weil das kindliche Skelett einen höheren organischen Anteil [...]

MSK Teil 1 – Frage 162026-06-15T09:08:20+02:00

MSK Teil 1 – Frage 17

Bei einer Impaktionsfraktur werden die Knochenfragmente durch axiale Gewalteinwirkung ineinander geschoben/verkeilt (gestaucht). Statt auseinanderzuweichen, überlagern sich die Knochentrabekel. Impaktierte Frakturen können im Röntgen leicht übersehen werden! Eine impaktierte Schenkelhalsfraktur wirkt stabil, kann sich aber spontan lösen und zu einer vollständigen Dislokation führen. Engmaschige Verlaufskontrolle oder primäre Schnittbildgebung sind wichtig.   Abgrenzung Impaktionsfraktur versus Impressionsfraktur: Eine [...]

MSK Teil 1 – Frage 172026-06-15T09:08:35+02:00

MSK Teil 1 – Frage 18

Eine Avulsionsfraktur entsteht durch den Zug einer Sehne oder eines Bandes an ihrem knöchernen Insertionspunkt, wodurch ein Knochenfragment aus der Kortikalis herausgerissen wird. Die Kraft des Zugs übersteigt dabei die Belastbarkeit des Knochens. Drei typische Lokalisationen: Endglied der Finger (Mallet-Fraktur): Der Strecksehnenausriss am Endglied entsteht durch plötzliche passive Beugung des gestreckten Fingers, klassisch durch einen [...]

MSK Teil 1 – Frage 182026-06-15T09:08:45+02:00

MSK Teil 1 – Frage 19

Eine Luxationsfraktur ist die Kombination aus einer Gelenkluxation (vollständiger Kontaktverlust der Gelenkpartner) und einer Fraktur der an der Luxation beteiligten Knochenstrukturen. Notfallcharakter aus drei Gründen: Begleitende Gefäß- und Nervenschäden: Das Risiko für ischämische oder direkte Verletzungen ist bei Luxationsfrakturen deutlich erhöht und kann zur Extremitätenischämie führen. Irreversibler Knorpelschaden: Jede Stunde in Luxationsstellung erhöht das Risiko [...]

MSK Teil 1 – Frage 192026-06-15T09:09:00+02:00

MSK Teil 1 – Frage 20

Bei Trümmerfrakturen kommt das konventionelle Röntgen für die Planung schnell an seine Grenzen. Eine CT vor jeder operativen Versorgung ist der Standard – ohne CT keine seriöse OP-Planung bei Trümmerfrakturen.

MSK Teil 1 – Frage 202026-04-11T11:03:25+02:00

MSK Teil 1 – Frage 12

"Röntgen negativ, aber klinisch eindeutiger Befund" → MRT. Die MRT ist kein Erstdiagnostikum bei klaren Frakturen, aber der Goldstandard bei negativem Röntgen mit klinischem Verdacht.

MSK Teil 1 – Frage 122026-04-11T10:34:18+02:00

MSK Teil 1 – Frage 21

Eine Flake Fracture ist ein kleiner osteochondraler Ausriss aus einer Gelenkfläche, bei dem ein Fragment mit überwiegend knorpeligem Anteil abgeschert wird. Bildgebung: Röntgen: Oft unsichtbar oder nur als winziger Knochensplitter im Gelenkspalt erkennbar, weil der Hauptanteil des Fragments aus Knorpel besteht. MRT (Goldstandard): Zeigt sowohl den Defekt in der Gelenkfläche (Donor-Site) als auch den freien [...]

MSK Teil 1 – Frage 212026-06-15T09:09:11+02:00

MSK Teil 1 – Frage 11

Goldstandard für die Messung von Gelenkstufenbildungen: CT mit multiplanaren Rekonstruktionen (MPR) senkrecht zur Gelenkfläche.  Das konventionelle Röntgen unterschätzt das Ausmaß der Impression regelmäßig.

MSK Teil 1 – Frage 112026-04-11T10:32:34+02:00
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