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MSK Teil 1 – Frage 22

Radiologische Instabilitätszeichen im CT und Röntgen: Beteiligung der Hinterkante (mittlere Säule) mit Einengung des Spinalkanals. Vergrößerter Interspinalabstand (hintere Säule) als Zeichen des Bandschadens. Subluxation der Facettengelenke. Wirbelkörperhöhenverlust von über 50%.

MSK Teil 1 – Frage 222026-06-18T19:52:02+02:00

MSK Teil 1 – Frage 24

Hypertrophe Pseudarthrose: Es ist reichlich Kallus vorhanden, der den Frakturspalt jedoch nicht überbrückt. Die Ursache liegt in einer unzureichenden mechanischen Fixation bei ausreichender Blutversorgung. Radiologisch imponiert ein "Elefantenfuß" – sklerotische, verbreiterte Fragmentenden mit reichlich Kallus. Die Therapie ist eine verbesserte Stabilisierung. Atrophe Pseudarthrose: Es ist kaum oder keine Kallusbildung vorhanden. Die Ursache liegt in einer [...]

MSK Teil 1 – Frage 242026-06-15T09:10:00+02:00

MSK Teil 1 – Frage 25

Der Radiologe beschreibt die "knöcherne Durchbauung" – nicht "belastungsstabil" oder "primär fest". Diese Begriffe sind klinischer Natur und gehören in den Arztbrief des Operateurs, nicht in den radiologischen Befund. Die vollständige radiologische Konsolidierung einer diaphysären Fraktur dauert in der Regel drei bis sechs Monate. Spongiöse Frakturen (Wirbelkörper, Metaphysen) konsolidieren schneller. Kallus im Röntgen wird erst [...]

MSK Teil 1 – Frage 252026-04-11T11:13:21+02:00

MSK Teil 1 – Frage 26

Radiologischer Verlauf der Myositis ossificans: Frühphase (Woche 2–4): Unscharfe, wolkige Weichteilkalkschatten im betroffenen Muskel, ohne klare Begrenzung. Spätstadium: Eine gut abgegrenzte, reife Knochenstruktur mit erkennbarer Kortikalis und Spongiosa. Nie frühzeitig biopsieren! Im frühen Stadium zeigt die Myositis ossificans ein zelluläres Bild, das fälschlicherweise wie ein Sarkom aussehen kann. Erst nach sechs Wochen ist das Zonenphänomen [...]

MSK Teil 1 – Frage 262026-04-11T11:45:52+02:00

MSK Teil 1 – Frage 27

Ein unauffälliges Röntgenbild schließt ein CRPS nicht aus, da es besonders in den ersten Wochen oft noch keine sichtbaren Veränderungen aufweist. Frühdiagnostik mit der 3-Phasen-Skelettszintigraphie: Im Frühstadium zeigt die Szintigraphie eine gesteigerte Anreicherung in der Perfusionsphase und der Blood-Pool-Phase sowie eine periartikuläre Mehrspeicherung in der Mineralisationsphase. Dies ist sensitiver als das Röntgen, das erst im [...]

MSK Teil 1 – Frage 272026-04-11T11:17:12+02:00

MSK Teil 1 – Frage 28

Radiologisches Frühzeichen: Eine relative Sklerosierung (Dichtezunahme) des avaskulären Fragments im Vergleich zum umgebenden, durch Inaktivität entkalkten Knochen. Die Magnetresonanztomographie ist der Goldstandard der Frühdiagnose der Osteonekrose: Frühe, unspezifische Zeichen sind ein Knochenmarködem mit T1-Signalabfall und T2/STIR-Signalsteigerung. Spezifischer für die Nekrose ist das sogenannte „Double-line sign“ in T2, das die Diagnose erhärtet.

MSK Teil 1 – Frage 282026-05-03T15:52:06+02:00

MSK Teil 1 – Frage 29

Das Double-Line-Sign ist pathognomonisch für die avaskuläre Nekrose – kein anderes MRT-Zeichen ist so spezifisch für diese Diagnose.  Es besteht aus zwei konzentrischen Linien an der Demarkationszone des nekrotischen Areals. Die innere Linie ist hyperintens und entspricht dem reaktiven Granulationsgewebe, das sich zwischen vitalem und totem Knochen bildet. Die äußere Linie ist hypointens und entspricht [...]

MSK Teil 1 – Frage 292026-06-15T09:10:15+02:00

MSK Teil 1 – Frage 30

Immer Vergleichsaufnahmen anfordern! Eine Schraubenlockerung zeigt sich oft erst im Verlauf durch eine Positionsveränderung, nicht auf der einzelnen Aufnahme.   Lockerung von Osteosynthesematerial Röntgen des rechten oberen Sprunggelenks (a.p. und lateral) eines 51-jährigen Patienten nach osteosynthetischer Versorgung einer OSG-Luxationsfraktur vor 6 Wochen.  Es zeigt sich ein Lockerungssaum (Aufhellungssaum) zirkulär um die Syndesmose-Schraube in 2 Ebenen [...]

MSK Teil 1 – Frage 302026-06-15T09:10:26+02:00

MSK Teil 1 – Frage 13

Klassifikation nach Gustilo-Anderson (Typ I–III): Beschreibt den Schweregrad des Weichteilschadens. Typ IIIC (mit Gefäßverletzung) ist die schwerste Form mit dem höchsten Amputationsrisiko. Die Klassifikation bestimmt Therapiestrategie und Prognose.   Offene Fraktur CT der unteren Extremität (sagittale Rekonstruktion) eines 20-jährigen Patienten nach Polytrauma. Nachweis einer offenen, mehrfragmentären Fraktur der distalen Tibiadiapyhse (orangener Pfeil) mit multiplen Lufteinschlüssen [...]

MSK Teil 1 – Frage 132026-05-03T15:19:52+02:00
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