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Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 29

Die Dermoidzyste wird auch als reifes Teratom bezeichnet. Vom histopathologischen Spektrum stehen Epidermoidzysten am Anfang (ektodermale Fehlbildung; eine versprengte Hautschicht), gefolgt von Dermoidzysten (ektodermale Fehlbildung; mehrere versprengte Hautschichten) und das Teratom am Ende (bestehend aus zwei oder drei Keimblättern). Das Teratom gehört übergeordnet zu den Keimzelltumoren. Intrakranielle Keimzelltumore sind in der Regel in zentralen und [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 292025-08-12T12:17:14+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 30

Lipome sind in der CT und MRT als Fett-haltige Raumforderungen nachweisbar. In der CT finden sich negative Dichtewerte bis 100 HU, vereinzelt können auch periphere Verkalkungen vorkommen. In der MRT ist das Signal typischerweise T1w und T2w hyperintens ohne Nachweis einer Kontrastmittel-Anreicherung. Intrakranielle Lipome sind typischerweise entlang der Mittellinie, am Balken, an der Vierhügelplatte und [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 302025-08-12T10:57:52+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 2

Beide Anomalien entsprechen Normvarianten und sind nicht Metastasen-suspekt. Die Hyperostosis frontalis interna ist in der Regel symmetrisch und frontal lokalisiert (meist bis zur Sutura coronalis). Pacchioni’sche Granulationen sind Aussackungen der Arachnoidea durch die Dura in die venösen Sinus und für die Resorption von Liquor zuständig. Somit sind sie meist benachbart zu venösen Sinus und enthalten [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 22025-08-12T10:26:33+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 3

Die Asymmetrie der linksseitigen Sinus und V. jugularis interna sollte nicht mit einer umspülten Sinusthrombose verwechselt werden. Der Bulbushochstand ist ein wichtiger Befund, insbesondere, wenn ein mastoidaler oder retromastoidaler Zugang geplant ist. Ebenso kann der Befund als Tumor fehlinterpretiert werden (DD: Glomus jugulare Tumor, DD: Schwannom am Foramen jugulare).   Anomalien der Schädelbasis a: CT-Angiographie;  [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 32025-08-12T12:08:31+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 4

Eine Enzephalozele tritt häufig als Merkmal eines Syndroms auf (z.B. Joubert-Syndrom, Knobloch-Syndrom). Es besteht meist ein Schädeldefekt an der Frontobasis oder am Os occipitale.   Enzephalozele MRT des Schädels und CT der Nasennebenhöhlen einer 36-jährigen Patientin mit seit ca. einem Jahr bestehender Rhinoliquorrhö. Es besteht eine Herniation von Anteilen des Gyrus frontalis superior durch die [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 42025-08-12T12:09:03+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 5

Die spinale Meningozele entspricht einer Form der Spina bifida aperta. Dabei treten spinale Meningen über einen Spalt im Wirbelbogen (meist bis unter die Haut) hervor mit Ausbildung einer Zyste.

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 52025-08-12T10:29:39+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 6

Die basiläre Impression ist durch eine trichterförmige Einsenkung der Kondylen des Os occipitale mit begleitendem Hochstand des Dens axis gekennzeichnet. Die Fehlbildung kann sowohl angeboren (z.B. bei Trisomie 21) als auch sekundär erworben sein (z.B. bei Morbus Paget). Symptome treten meist erst im Erwachsenenalter auf und sind die Folge der Kompression der Medulla oblongata bei [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 62025-08-12T11:03:07+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 7

Die Chiari-Malformation Typ I ist bei ca. 30% der Patient*innen asymptomatisch. Beschwerden treten meist erst im jungen Erwachsenenalter auf und präsentieren sich als Kopf- und Nackenschmerzen. Weitere Symptome durch Kompression des Hirnstamms (z.B. Schluckbeschwerden, Schwindel oder Doppelbilder) oder des Kleinhirns (z.B. Ataxie, Dysarthrie oder Nystagmus) können ebenfalls auftreten. Die Ursache der Erkrankung ist nicht abschließend [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 72025-08-12T10:32:32+02:00

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 8

Einige Autoren nennen eine symptomatische Kleinhirntonsillenektopie auch erworbene Chiari-Malformation Typ I.   Messung Kleinhirntonsillentiefstand Ein Kleinhirntonsillentiefstand lässt sich am besten in der sagittalen T2w-Sequenz erkennen. Man zieht eine Linie, die durch den kaudalen Pol des Clivus und des Os occipitale führt (orangene Linie). Unterhalb der Linie misst man aus, wie weit die Kleinhirntonsillen tiefer stehen [...]

Angeborene Anomalien und Epilepsie – Frage 82025-08-12T12:09:34+02:00
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